BANGKOK. Ein 68-jähriger deutscher Tourist zeigte sich untröstlich, nachdem sein Flug nach Thailand aufgrund von Luftraumsperrungen im Nahen Osten im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Iran und Israel annulliert wurde. Rolf Kollrep hatte geplant, den gesamten März in Thailand zu verbringen. Sein Abflug von Deutschland am 2. März wurde gestrichen, nachdem mehrere Länder ihren Luftraum gesperrt und damit die Flugverbindungen nach Thailand unterbrochen hatten.
Kollrep sollte mit Qatar Airways über Doha nach Bangkok fliegen. Er hatte bereits im Vorjahr Unterkünfte in Pattaya und Hua Hin gebucht und reist zweimal jährlich nach Thailand. Am Morgen des 1. März erhielt er eine E-Mail der Fluggesellschaft, in der ihm mitgeteilt wurde, dass sein Flug annulliert worden sei und er in etwa zwei Wochen umbuchen könne.
Am 28. Februar begannen mehrere Länder im Nahen Osten, ihren Luftraum zu schließen, da die Spannungen zwischen Iran und Israel zunahmen. Die Schließungen beeinträchtigten den internationalen Flugverkehr über wichtige Drehkreuze wie Doha und Dubai. Fluggesellschaften mussten Flüge streichen oder umleiten, um die betroffenen Gebiete zu umfliegen.
„Ich bin sehr traurig, es ist wie ein gebrochenes Herz. Niemand hat mit so etwas gerechnet. Aber wenn es passiert, muss man es akzeptieren“, sagte Kollrep. Trotz des Rückschlags bestätigte er, dass er nach Thailand zurückkehren werde, sobald sich die Lage stabilisiert habe. „Natürlich“, antwortete er auf die Frage, ob er seine Reise verschieben werde, und bekräftigte damit seine Zuneigung zu dem Land.
Die Luftraumsperrungen haben zahlreiche internationale und thailändische Reisende betroffen, insbesondere jene auf Routen mit Transit durch den Nahen Osten. Viele Passagiere sitzen seit dem 28. Februar bzw. 1. März an Flughäfen fest. Einige Flüge wurden gestrichen, andere umgeleitet, um das Konfliktgebiet zu umfliegen.
Die Fluggesellschaften beobachten die Lage weiterhin, da die regionalen Spannungen anhalten. Betroffene Passagiere müssen mit Umbuchungsverzögerungen von bis zu zwei Wochen rechnen. Reisenden wird empfohlen, sich bei ihrer Fluggesellschaft über aktuelle Informationen und alternative Flugrouten zu informieren.
Khaosod berichtete, Kollrep habe erklärt, er beabsichtige, seinen Urlaub zu verschieben, sobald der Flugverkehr wieder normal verlaufe. Die Auswirkungen auf den Tourismus bleiben weiterhin ungewiss, solange die Luftraumbeschränkungen bestehen.
- Quelle: ASEAN Now, Khaosod