ThailandTIP

Deutscher Kapitän wegen illegaler Yacht-Touren in Phuket verhaftet

PHUKET. Ein deutscher Kapitän wurde an Bord einer Luxussegelyacht in Phuket festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, im Andamanischen Meer illegale Touren angeboten zu haben. Die Behörden stellten fest, dass er ohne Lizenz teure Mehrtagespakete an ausländische Touristen verkauft hatte. Die Festnahme erfolgte am 12. März 2026 nach fünfmonatigen Ermittlungen der Wasserschutzpolizei und der Tourismusbehörden.

Die mutmaßliche Organisation nutzte ein Yachtcharterunternehmen als Tarnung und zielte über eine Online-Plattform auf deutsche Reisende ab. Bei einer Kontrolle der Yacht befanden sich sechs deutsche Touristen an Bord, die eine elftägige Tour über eine Website gebucht hatten. Das Unternehmen gab sich als Yachtverleih aus, wurde aber beschuldigt, stattdessen unlizenzierte Touren anzubieten.

Touristen zahlten Hunderttausende Baht für die Fahrt, ohne zu wissen, dass das Unternehmen keine Tourismuslizenz besaß. Dem Kapitän werden Verstöße gegen das Tourismusgesetz von 2008 und das Schifffahrtsgesetz von 1992 vorgeworfen. Die umfassenderen Ermittlungen deckten ähnliche Machenschaften auf, bei denen Strohmänner als Aktionäre eingesetzt wurden, um unlizenzierte Reiseveranstalter zu verschleiern.

 

Ein deutscher Kapitän wurde an Bord einer Luxussegelyacht in Phuket festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, im Andamanischen Meer illegale Touren angeboten zu haben. Die Behörden stellten fest, dass er ohne Lizenz teure Mehrtagespakete an ausländische Touristen verkauft hatte. Die Festnahme erfolgte am 12. März 2026 nach fünfmonatigen Ermittlungen der Wasserschutzpolizei und der Tourismusbehörden.

 

Die Behörden setzen ihre Ermittlungen fort, um weitere an illegalen Tourismuspraktiken beteiligte Betreiber zu identifizieren und strafrechtlich zu verfolgen. Diese Praktiken schädigen nach Ansicht der Behörden legale thailändische Unternehmen. Das Tourismusministerium betonte, dass die Maßnahmen dem Schutz des thailändischen Tourismusimages und der Sicherheit der Besucher dienen. Laut der Zeitung „The Nation“ wird der Schwerpunkt künftig auf der Einhaltung der Vorschriften für den maritimen Tourismus liegen.

 

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