PHETCHABUN. Ein Mann in Phetchabun, Thailand, warnte Käufer vor einem ähnlichen Vorfall: Er hatte vermeintliches Benzin gekauft, erhielt aber stattdessen Wasser. Amnat Thueansantier schilderte den Vorfall auf Facebook und veröffentlichte Videos, die seine Angestellten beim Abpumpen von Wasser aus einem Brunnenbohrmotor zeigen. Nachdem er während einer Treibstoffknappheit 40.000 Baht für das vermeintliche Benzin bezahlt hatte, bemerkte er den Irrtum, als der Motor nicht ansprang.
Die Situation eskalierte, als Amnats Mitarbeiter in einem kleinen Laden im Bezirk Bueng Samphan Benzin tankten. Nach dem Tanken traten Probleme mit der Kraftstoffeinspritzung auf, woraufhin Amnat nachsah und Wasser im Motor entdeckte. Glücklicherweise lief der Motor nach dem Nachtanken mit normalem Benzin wieder einwandfrei, sodass trotz des Schreckens kein größerer Schaden entstand.
Amnats Warnung erfolgt inmitten der anhaltenden Treibstoffknappheit in Thailand. Sarawut Kaewtahip, Generaldirektor des Energieministeriums, entschuldigte sich und versicherte, Thailand verfüge über ausreichende Treibstoffreserven für 101 Tage. Er erklärte, die Engpässe seien auf Probleme im Vertriebsnetz zurückzuführen, obwohl einige Tankstellen weiterhin mit Lieferengpässen zu kämpfen hätten. Gleichzeitig haben die steigenden Treibstoffpreise öffentliche Kritik hervorgerufen, insbesondere aufgrund von Äußerungen des Energieministers Attaphol Rerkpiboon.
Rerkpiboon empfahl den Verbrauchern, ihren Benzinverbrauch um 10 % zu reduzieren, um höhere Kosten zu vermeiden, und fügte hinzu, dass gestiegene Preise auch die Stromerzeugung beeinträchtigen. Er beabsichtigt jedoch, die Strompreise nicht zu erhöhen, um die öffentliche Belastung zu verringern. Angesichts der ohnehin schon akuten Treibstoffknappheit wurden solche Äußerungen als abweisend empfunden, berichtete The Thaiger.
- Quelle: ASEAN Now, The Thaiger