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Die US-Botschaft in Bangkok hat Visumantragsteller angewiesen, ihre Social-Media-Profile öffentlich zu machen.

BANGKOK. Die US-Botschaft in Bangkok hat erneut bekannt gegeben, dass alle Antragsteller für verschiedene US-Nicht-Einwanderungsvisa ihre Social-Media-Konten auf öffentlich stellen müssen. Diese Regelung gilt ab sofort und betrifft mehrere Visakategorien. Laut offiziellen Angaben dient sie der Identitätsprüfung und der Überprüfung der Einreiseberechtigung gemäß US-Recht. Bei Nichteinhaltung kommt es zu Verzögerungen im Visabearbeitungsprozess.

Die Botschaft veröffentlichte die Aktualisierung am Montag, den 21. April, auf ihrer offiziellen Facebook-Seite. Die neue Richtlinie soll die Überprüfung der Anträge vereinfachen. Sie gilt für Antragsteller der Visakategorien A-3, C-3 (Hausangestellte), G-5, H-1B, H-3, H-4 (Angehörige von H-1B- und H-3-Inhabern), F, M, J, K-1, K-2, K-3, Q, R-1, R-2, S, T und U. Antragsteller müssen die Datenschutzeinstellungen all ihrer Social-Media-Konten auf öffentlich stellen, damit die Prüfbehörden die verfügbaren Informationen einsehen können.

Die Ankündigung folgt den laufenden Bemühungen der US-Behörden, die Visaprüfungsverfahren weltweit zu verschärfen, insbesondere im Hinblick auf die Identitätsprüfung und die Beurteilung der Einreiseberechtigung. Laut der Botschaftsmitteilung wird die Überprüfung von Social-Media-Profilen als Teil des umfassenderen Prüfverfahrens gemäß US-Einwanderungsrecht eingesetzt.

Die Ankündigung löste in den sozialen Medien der Botschaft gemischte Reaktionen aus. Einige Nutzer kritisierten die Maßnahme als Eingriff in die Privatsphäre und äußerten Bedenken hinsichtlich Transparenz und Bürgerrechten. Andere fragten sich, wie die Regelung für Antragsteller gelten würde, die keine sozialen Medien nutzen. Eine kleinere Anzahl von Kommentatoren sprach sich für die Maßnahme aus und argumentierte, dass strengere Kontrollen die Sicherheit und die Einwanderungskontrolle verbessern könnten.

Die Botschaft gab keine Ausnahmen für Antragsteller ohne Social-Media-Konten an und machte auch keine weiteren Angaben dazu, wie die gesammelten Informationen über ihre angegebene Rolle bei der Bestätigung der Identität und der Einreiseberechtigung hinaus bewertet würden.

 

Die US-Botschaft in Bangkok hat erneut bekannt gegeben, dass alle Antragsteller für verschiedene US-Nicht-Einwanderungsvisa ihre Social-Media-Konten auf öffentlich stellen müssen. Diese Regelung gilt ab sofort und betrifft mehrere Visakategorien. Laut offiziellen Angaben dient sie der Identitätsprüfung und der Überprüfung der Einreiseberechtigung gemäß US-Recht. Bei Nichteinhaltung kommt es zu Verzögerungen im Visabearbeitungsprozess.

 

Die Bangkok Post berichtete, dass Antragsteller, die von der Regelung betroffen sind, die Einhaltung der neuen Anforderungen vor der Einreichung oder Weiterbearbeitung ihrer Visumanträge sicherstellen müssen, um Verzögerungen bei der Bearbeitung zu vermeiden. Weitere Klarstellungen der US-Einwanderungsbehörden werden voraussichtlich im Zuge der Umsetzung der Richtlinie bei den Visastellen in Bangkok und anderen Auslandsvertretungen erfolgen.

 

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