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Polizist in Thailand wegen Misshandlung seiner Freundin angeklagt

BANGKOK. Ein Polizeisergeant im Nordosten Thailands muss sich wegen des mutmaßlichen Festhaltens und Misshandelns seiner Freundin verantworten. Polizeioberst Sirichai Srichaipanya gab bekannt, dass die Anklagepunkte, darunter Freiheitsberaubung, Körperverletzung und Computerkriminalität, noch diese Woche erhoben werden. Letztere Anklage bezieht sich auf die Verbreitung intimer Fotos des Opfers im Internet.

Die Vorwürfe gehen auf eine Anzeige einer 28-jährigen Krankenpflegerin zurück, die angibt, der Sergeant habe sie ab dem 30. April vier Tage lang festgehalten. Auf der Suche nach Schutz wandte sie sich an die Pavena-Stiftung für Kinder und Frauen. Die Leiterin der Stiftung, Pavena Hongsakula, gab bekannt, dass der Sergeant positiv auf Drogen getestet wurde und sich das Opfer aus Sicherheitsgründen derzeit in ihrer Obhut befindet.

 

Ein Polizeisergeant im Nordosten Thailands muss sich wegen des mutmaßlichen Festhaltens und Misshandelns seiner Freundin verantworten. Polizeioberst Sirichai Srichaipanya gab bekannt, dass die Anklagepunkte, darunter Freiheitsberaubung, Körperverletzung und Computerkriminalität, noch diese Woche erhoben werden. Letztere Anklage bezieht sich auf die Verbreitung intimer Fotos des Opfers im Internet.

 

Frau Pavena schlug vor, den Sergeant nach Bangkok zurückzuversetzen, um ihn dem Einfluss der örtlichen Behörden zu entziehen. Die Behörden nehmen die Anschuldigungen ernst, und der Fall verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen im Umgang mit häuslicher Gewalt und Fehlverhalten innerhalb der Strafverfolgungsbehörden.

Die Anklageerhebung wird voraussichtlich noch diese Woche erfolgen und von Polizei und Sozialdiensten mit erhöhter Aufmerksamkeit verfolgt. Das Ergebnis könnte Einfluss auf die Vorgehensweise bei ähnlichen Fällen in der Zukunft haben und möglicherweise Forderungen nach strengerer Aufsicht nach sich ziehen.

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