PATTAYA. Ein deutscher Tourist hat um Hilfe gebeten, nachdem er angeblich über fünf Wochen ohne Geld und Unterstützung in Pattaya gestrandet war. Der Mann wurde Berichten zufolge in der Nähe des Jomtien Beach, unweit des Jomtien Palm Beach, gefunden, nachdem er angegeben hatte, dass ihm Geldbörse und Kreditkarten gestohlen worden seien.
Laut dem lokalen Nachrichtenportal Chalarm News besuchten Reporter den Ort, nachdem sie von der Notlage des Touristen erfahren hatten. Sie fanden den Mann in geschwächtem Zustand vor; er hatte kein Geld für Essen und Trinkwasser und schlief im Freien in der Nähe des Strandes.
Der Tourist berichtete Reportern, dass er keinen Zugriff mehr auf seine Finanzen habe, nachdem ihm Geldbörse und Bankkarten gestohlen worden waren. Da er kein Geld mehr besaß, konnte er weder eine Unterkunft buchen noch die Rückreise nach Deutschland organisieren.
Das Nachrichtenteam leistete sofort Hilfe, indem es ihm Essen und Wasser kaufte. Im Bericht wurde der Mann als erschöpft und ums Überleben kämpfend beschrieben, nachdem er mehrere Wochen in dem Gebiet gelebt hatte.
Chalarm News rief die lokalen Behörden außerdem zum Eingreifen und zur Bereitstellung humanitärer Hilfe auf. Zu den genannten Institutionen gehörten die Touristenpolizei, das Einwanderungsbüro von Chonburi, Beamte der Stadt Pattaya und soziale Wohlfahrtsorganisationen.
Der Bericht forderte die Behörden dringend auf, den Ort zu besuchen und sich mit der deutschen Botschaft abzustimmen, um eine sichere Rückführung nach Deutschland zu organisieren. Der Fall verdeutlicht die anhaltenden Probleme schutzbedürftiger ausländischer Besucher, die in Thailand festsitzen, nachdem sie den Zugang zu Geld, Dokumenten oder Hilfsnetzwerken verloren haben. In manchen Fällen leisten lokale Hilfsorganisationen, Freiwillige oder Gemeindegruppen Nothilfe, bis Botschaftsangehörige oder Behörden eingreifen können.
Chalarm News schloss seinen Bericht mit dem Hinweis, dass thailändischen Staatsbürgern und ausländischen Staatsangehörigen in Notlagen gleichermaßen Hilfe angeboten werden sollte. Das Medium erklärte, dass jeder, der sich in einer schweren Notlage befinde, unabhängig von seiner Nationalität humanitäre Hilfe verdiene.
Die Behörden haben noch nicht öffentlich bestätigt, ob Kontakt mit der deutschen Botschaft aufgenommen wurde oder ob Maßnahmen zur Unterstützung des Touristen eingeleitet wurden. Nach dem öffentlichen Aufruf werden weitere Schritte der lokalen Behörden erwartet.
- Quelle: ASEAN Now