BANGKOK. Ein durchgesickerter Chat enthüllte, dass der Vorsitzende einer Stiftung seit 2020 in den Kauf und Verkauf von Positionen im Bangkok Metropolitan Council verwickelt ist . Der Inhalt umfasst Jobdetails und die für die Position erforderliche Geldsumme.
Journalisten berichteten gestern, dass ein Chat mit einer Gruppe von Reportern geteilt wurde, der ein Gespräch zwischen einer namentlich nicht genannten weiblichen Stiftungsvorsitzenden und einem engen Mitarbeiter zeigt. In dem Chat, der auf Oktober 2020 zurückgeht, geht es um das Angebot einer Stelle als Sekretärin für ein Ausschussmitglied als Ratsposten..
Im Gespräch wird dargelegt, dass die Stelle des Sekretärs zwar ein bescheidenes Gehalt bietet, aber mit königlichen Ehren seiner Majestät König Maha Vajiralongkorn Phra Vajiraklaochaoyuhua einhergeht und die Teilnahme an wöchentlichen Ratssitzungen beinhaltet. Im Chat werden auch die Bedingungen der Stelle erwähnt, was darauf hindeutet, dass sich sogar ein Jahr in dieser Funktion lohnen würde. Es gibt Zusicherungen, dass eine offizielle Karte ausgestellt wird und die Amtszeit bis zum Ende der Amtszeit der Regierung dauern wird.
In den Nachrichten werden auch die Kosten aufgeführt, die mit der Sicherung der Position verbunden sind.
„Ich werde es vor dem Büro des Abgeordneten arrangieren. Sie verlangen nur 400.000 Baht. So viel kommt zusammen.“
Die Enthüllung dieses Chats hat Diskussionen und Bedenken über die Integrität der Ernennungsverfahren des Rates ausgelöst. Viele fragen sich, wie weit verbreitet solche Praktiken sein könnten und welche Maßnahmen ergriffen werden, um Transparenz und Fairness zu gewährleisten.
Weitere Details aus dem Chat deuten darauf hin, dass die Vorsitzende seit mehreren Jahren in diese Transaktionen verwickelt ist, was ernsthafte ethische Fragen aufwirft. Das Gespräch deutet auf einen systematischen Ansatz hin, Positionen eher durch finanzielle Mittel als durch Leistung zu sichern.
„Auch nur ein Jahr ist es wert.“
Während der durchgesickerte Chat weiterhin im Umlauf ist, fordern die Öffentlichkeit und die Behörden eine gründliche Untersuchung. Die Vorsitzende der Stiftung und ihr Mitarbeiter haben sich bislang nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert. Die Angelegenheit habe erhebliche Bedenken hinsichtlich des Korruptionspotenzials innerhalb des Rates und der Notwendigkeit einer strengeren Überwachung geweckt, berichtete KhaoSod.
- Quelle: The Thaiger, KhaoSod