CHANTHABURI. Eine Einsatzgruppe der Marine baut eine 15 Kilometer lange Straße entlang der Grenze zu Chanthaburi.
Eine Einsatzgruppe der thailändischen Marine baut in Chanthaburi eine 15 Kilometer lange Grenzstraße für Patrouillen und entdeckt und entsorgt Sprengstoff aus früheren kambodschanischen Angriffen.
Die Chanthaburi Taskforce der Königlich Thailändischen Marine hat entlang der thailändisch-kambodschanischen Grenze eine fast 15 Kilometer lange Straße gebaut, um Logistik- und Grenzpatrouillenoperationen zu unterstützen, gab die Einheit am Dienstag bekannt.
Die Taskforce erklärte, das am 15. September gestartete Projekt ziele darauf ab, Eindringlinge nach den jüngsten Grenzkonflikten zu verhindern. Rund vier Kilometer Straße müssten noch gesperrt werden.
Nach Angaben der Taskforce wurden folgende Fortschritte erzielt:
- 15. September: Einrichtung eines Operationszentrums
- 16. September: 2,7 km Straße werden gesperrt
- 17. September: Weitere 2,7 km werden abgetragen
- 18. September: Bau von 3 km Straße
- 19. September: Bau von 900 Metern
- 20. September: Bau von 500 Metern
- 21. September: Bau von 400 Metern
- 22. September: Bau von 800 Metern
- 23. September: Bau von 900 Metern
- 24. September: Bau von 500 Metern
- 25. September: Bau von 500 Metern
- 26. September: Bau von 900 Metern
- 27. September: Bau von 300 Metern
- 28. September: Bau von 900 Metern
Während der Bauarbeiten entdeckte und entschärfte die Einsatzgruppe Sprengstoffreste, die vermutlich von früheren kambodschanischen Angriffen stammen. Dazu gehörten:
- Ein hinterer Teil einer Granate, die aus einem AK-47-Gewehr abgefeuert wurde
- 58 Schuss rückstoßfreie 75-mm-Gewehrgranaten
- 9 Antipersonenminen
- Eine 120-mm-Artilleriegranate
- Eine Panzerabwehrmine
- Vier 81-mm-Mörsergranaten
- Fünf PG2-Sprengladungen
Die Sprengstoffe seien unschädlich gemacht und zur ordnungsgemäßen Entsorgung übergeben worden, teilte die Taskforce mit.
- Quelle: The Nation Thailand