BANGKOK. Die Königlich Thailändische Polizei wird von Januar bis März 2026 landesweit eine Maßnahme namens „Warnung vor Geldstrafe“ über das Police Ticket Management (PTM)-System durchführen, bei der zunächst berechtigte Fahrer verwarnt werden – jedoch nur einmal –, während Fahrzeuge mit starkem Rauchausstoß ohne Vorwarnung strafrechtlich verfolgt werden.
Der stellvertretende nationale Polizeichef, General Samran Nuanma, gab am Mittwoch bekannt, dass die Königlich Thailändische Polizei (RTP) landesweit eine Maßnahme zur „Warnung vor der Verhängung eines Bußgelds“ eingeführt hat, um die Durchsetzung der Verkehrsregeln zu verbessern. Gemäß dieser Maßnahme werden Verkehrspolizisten im ganzen Land Autofahrer zunächst verwarnen, bevor sie ein Bußgeld für Verstöße verhängen, die sie über das polizeiliche Bußgeldverwaltungssystem (PTM) ahnden dürfen. Die Kampagne umfasst auch Öffentlichkeitsarbeit, um die Bevölkerung zur Einhaltung der Verkehrsregeln zu bewegen. Die Maßnahme gilt von Januar bis März 2026.
Die Polizei führt landesweit das Prinzip „Verwarnung vor Strafe“ ein: Nur eine Verwarnung, dann ein Bußgeld.
Die RTP hat zusätzliche Leitlinien herausgegeben, um ein klares öffentliches Verständnis und eine angemessene Umsetzung zu gewährleisten, die wie folgt lauten:
Verkehrspolizisten erteilen über das PTM-System nur dann eine Verwarnung vor einem Bußgeldbescheid, wenn der Verkehrssünder anwesend ist und zum Zeitpunkt der Feststellung des Verstoßes sofort belangt werden kann, sodass der Verkehrssünder die Verwarnung direkt vom Polizisten erhält.
Die Regelung, bei der eine Warnung vor dem Ausstellen eines Bußgeldbescheids erfolgt, gilt nur für Verkehrssünder ohne offene, unbezahlte Bußgelder. Hat ein Verkehrssünder bereits unbezahlte Bußgelder, erhält er keine Warnung, bevor ein Bußgeldbescheid ausgestellt wird.
Sobald ein Verkehrssünder eine Verwarnung erhalten hat, wird jeder weitere Verstoß – egal ob derselbe oder ein anderer – wie gewohnt mit einem Bußgeld belegt. Anders ausgedrückt: Fahrer haben nur eine Chance, verwarnt zu werden.
Wer jedoch ein Fahrzeug führt, das die zulässige Menge an schwarzem Rauch überschreitet, erhält keine Vorwarnung, sondern wird gemäß dem Gesetz bestraft. Denn schwarzer Rauch trägt zur Luftverschmutzung bei, die die Bevölkerung landesweit beeinträchtigt – insbesondere in Zeiten extrem hoher Luftverschmutzung in Thailand.
Die RTP rief die Öffentlichkeit dazu auf, durch die Einhaltung der Verkehrsregeln zu einer sichereren Fahrgesellschaft beizutragen, um die allgemeine Sicherheit für Leben und Eigentum zu erhöhen.
- Quelle: The Nation Thailand