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Gefängnisbestechungsskandal erschüttert Bangkoker Behörden

BANGKOK. Gegen Beamte des Bangkoker Untersuchungsgefängnisses, die im vergangenen Jahr chinesische Häftlinge bevorzugt behandelt haben, werden strenge Disziplinarmaßnahmen eingeleitet. Die Strafvollzugsbehörde (Department of Corrections, DoC) kündigte an, dass kein Fehlverhalten ungestraft bleiben werde und leitete den Fall zur weiteren Verfolgung an die Nationale Antikorruptionskommission weiter. Die Vorwürfe hatten zunächst großes öffentliches Interesse geweckt.

Das Justizministerium hat ein Disziplinarverfahren gegen den Gefängnisdirektor und seinen Sekretär eingeleitet; beide wurden während der laufenden Untersuchung suspendiert. Es gibt Hinweise darauf, dass Beamte Bestechungsgelder annahmen, um Verstöße von Häftlingen, wie beispielsweise den Besitz von Mobiltelefonen, zu ignorieren. Darüber hinaus sollen einige Mitarbeiter unerlaubte Anwaltsbesuche arrangiert und sich im Gegenzug Gefälligkeiten verschafft haben.

 

Gegen Beamte des Bangkoker Untersuchungsgefängnisses, die im vergangenen Jahr chinesische Häftlinge bevorzugt behandelt haben, werden strenge Disziplinarmaßnahmen eingeleitet. Die Strafvollzugsbehörde (Department of Corrections, DoC) kündigte an, dass kein Fehlverhalten ungestraft bleiben werde und leitete den Fall zur weiteren Verfolgung an die Nationale Antikorruptionskommission weiter. Die Vorwürfe hatten zunächst großes öffentliches Interesse geweckt.

 

Alle Beteiligten müssen mit erheblichen Disziplinarmaßnahmen und Suspendierung während der laufenden Ermittlungen rechnen. Die Nationale Menschenrechtskommission äußerte Bedenken, dass diese Maßnahmen andere Gefangene diskriminieren und damit systemische Probleme innerhalb des Gefängnissystems aufzeigen.

Die Untersuchung der Nationalen Antikorruptionskommission wird künftig über die weiteren rechtlichen Schritte entscheiden. Die Ergebnisse könnten umfassendere Überprüfungen der Praktiken im Strafvollzugssystem nach sich ziehen, um künftige Vorfälle zu verhindern.

 

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