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Thailand geht hart gegen ausländische Kriminalität vor

BANGKOK. Die thailändischen Behörden haben landesweit eine Kampagne gegen illegale Aktivitäten von Ausländern gestartet. Den Auftakt bildete eine dreimonatige Aktion der Königlich Thailändischen Polizei (RTP). Die Maßnahmen zielen auf grenzüberschreitende Kriminalität, illegale Einwanderung, Strohmanngeschäfte, Cyberkriminalität und andere Straftaten ab, die die öffentliche Ordnung und die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung gefährden.

Der nationale Polizeichef, General Kittharath Punpetch, kündigte die Kampagne am Dienstag, den 12. Mai, an. Polizeisprecher Generalleutnant Trairong Piwpan erläuterte eine dreiphasige Strategie, die von Sofortmaßnahmen bis hin zu langfristigen Reformen in den kommenden zwei Jahren reicht. Die Behörden erklärten, die Maßnahme solle verhindern, dass Thailand als Transitland oder sicherer Zufluchtsort für kriminelle Aktivitäten missbraucht wird.

Die unmittelbare Phase konzentriert sich auf intensive Kontrollen von Ausländern im ganzen Land. Polizeieinheiten wurden angewiesen, Datenbanken anzulegen und Gruppen zu identifizieren, die mit Drogenhandel, Wirtschaftskriminalität, Zoll- und Steuervergehen, Cyberkriminalität, illegaler Einwanderung, Prostitution, Menschenhandel und Gewalttaten in Verbindung stehen.

Eine geplante gemeinsame Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern verschiedener Behörden wie dem Handels- und Finanzministerium, der Geldwäschebekämpfungsbehörde, der thailändischen Zentralbank, dem Zoll, der Verbrauchsteuerbehörde und dem Grundbuchamt, soll die Maßnahmen auf politischer und Provinzebene koordinieren. Laut offiziellen Angaben werden zunächst die prioritären Bereiche angegangen, wobei fortlaufende Bewertungen den weiteren Handlungsbedarf ermitteln.

In der mittelfristigen Phase, die voraussichtlich sechs bis neun Monate dauern wird, wird das Einwanderungsbüro Untersuchungen zu Visaverlängerungen, ausländischen Geschäftsaktivitäten und den dazugehörigen Dokumenten durchführen. Die Behörden erklärten, dass Ausländern, die gegen Gesetze verstoßen, die Aufenthaltserlaubnis in Thailand entzogen werden kann.

Die Polizei wurde zudem angewiesen, die Ermittlungen gegen verbundene kriminelle Netzwerke auszuweiten, und zwar nach dem Motto „Ausmerzen und Vernichten“. Staatsbeamte, die an illegalen Aktivitäten beteiligt sind, müssen mit sofortigen rechtlichen und disziplinarischen Maßnahmen rechnen.

Zu den langfristigen Maßnahmen der nächsten ein bis zwei Jahre gehört die Entwicklung einer umfassenden Ausländerdatenbank, die in das OnePolice-System von Thailand (RTP) integriert wird. Die Datenbank wird mit lokalen Behörden vernetzt und den Informationsaustausch mit ausländischen Regierungen unterstützen, um die Systeme für schwarze Listen, Haftbefehle, die Vorabprüfung von Passagieren und die Einreisekontrollen zu verbessern.

 


BANGKOK. Die thailändischen Behörden haben landesweit eine Kampagne gegen illegale Aktivitäten von Ausländern gestartet. Den Auftakt bildete eine dreimonatige Aktion der Königlich Thailändischen Polizei (RTP). Die Maßnahmen zielen auf grenzüberschreitende Kriminalität, illegale Einwanderung, Strohmanngeschäfte, Cyberkriminalität und andere Straftaten ab, die die öffentliche Ordnung und die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung gefährden.

 

Das Innenministerium bereitet separat die Einrichtung eines nationalen Strategieausschusses und lokaler Mechanismen zur Regelung von Niederlassungen ausländischer Staatsangehöriger und Strohmanngeschäften vor. Der stellvertretende Staatssekretär Passakorn Boonyalak erklärte, globale Konflikte und Thailands Visabefreiungspolitik hätten zu verstärkten Bedenken hinsichtlich Migration und ausländischem Eigentum beigetragen.

Die Bangkok Post berichtete, dass Beamte ihre Besorgnis darüber äußerten, dass Ausländer mithilfe thailändischer Strohmänner Grundstücke, Immobilien und Unternehmen in verschiedenen Sektoren, darunter Hotels, Krankenhäuser, private Universitäten, Restaurants und Dienstleistungsunternehmen, erwerben. Die Behörden warnten, dass dieser Trend dazu führen könnte, dass kriminelle Netzwerke und illegale Machenschaften sich im Land weiter verankern.

 

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