PHUKET. Die stellvertretenden Innenminister Phonphir Suwannachee und Worasit Liangprasit haben ein umfassendes Vorgehen gegen illegalen ausländischen Landbesitz und Strohmann-Vereinbarungen in Phuket angeordnet, wobei der Schwerpunkt auf der Rückführung von Land in thailändischen Besitz und der Eingliederung nicht registrierter Unternehmen in das Rechtssystem liegt.
Die politische Ausrichtung wurde am 18. Juni 2026 während eines Treffens mit Vertretern der Behörden des Innenministeriums und verwandten Regierungsstellen im Provinzialsaal von Phuket bekannt gegeben. An der Sitzung nahmen hochrangige Beamte, darunter der Gouverneur von Phuket, sowie Bezirksvorsteher und Regierungsvertreter teil.
Phonphir erklärte, die unmittelbare Priorität sei die „Rückgabe thailändischen Landes an das thailändische Volk“, nachdem zahlreiche Berichte über Ausländer, die illegal Land über Strohmänner besetzten und kontrollierten, die Runde machten. Er wies die Behörden in Phuket an, sich mit allen relevanten Stellen abzustimmen, um die Fälle gründlich zu untersuchen und bei Gesetzesverstößen konsequent durchzugreifen.
Er betonte, dass Schuldige zur Rechenschaft gezogen werden müssten, während Personen, die sich rechtmäßig verhalten hätten, die Möglichkeit erhalten sollten, ihre Position darzulegen. Unter Bezugnahme auf die Vorgaben von Premierminister und Innenminister Anutin Charnvirakul erklärte Phonphir, die Behörden würden sich bei der Durchsetzung des Gesetzes auf das Verhalten und nicht auf die Identität konzentrieren.
Der stellvertretende Minister fügte hinzu, Phuket könne nicht für internationale Besucher und Investoren abgeriegelt werden, illegale Praktiken müssten jedoch bekämpft werden. Die Regierung wolle nicht, dass ausländische Staatsangehörige oder deren Vertreter sich unlautere Vorteile auf Kosten thailändischer Bürger verschafften oder die Arbeit von Beamten behinderten.
Phonphir hob zudem die Besorgnis über Unterhaltungsbetriebe hervor, die außerhalb der gesetzlichen Bestimmungen operieren. Er sagte, die Behörden sollten daran arbeiten, diese Betriebe in das formale System zu integrieren, damit sie ordnungsgemäß reguliert werden können und gleichzeitig Arbeitsplätze erhalten bleiben. Er fügte hinzu, dass es zu den Aufgaben des Innenministeriums gehöre, die Gesetze zu modernisieren und Betreiber, die sich noch außerhalb des gesetzlichen Rahmens befinden, dazu zu bewegen, sich so schnell wie möglich bei der Regierung zu registrieren.
Er bezeichnete die nächste Arbeitsphase als „Neustart“ und nicht als Wiederaufnahme alter Streitigkeiten, mit dem Ziel, alle offenen Probleme vollständig anzugehen. Er sagte, das Ziel sei es, Phukets Image als sicheres und attraktives Reiseziel für Einheimische und Besucher zu verbessern.
Worasit erklärte, die Regierung konzentriere sich darauf, die zukünftige Gestaltung Phukets zu definieren und die Politik des Premierministers, insbesondere in Bezug auf Hotels und Landbesitz, klarer umzusetzen. Er sagte, die Behörden arbeiteten daran, illegale Landnahme und Verstöße gegen Vorschriften einzudämmen, da die Einwohner Phukets und die nationale Wirtschaft direkt betroffen seien.
Thaitabloid berichtete, er habe hinzugefügt, dass unnötige Hindernisse für legale Geschäftstätigkeiten beseitigt und gleichzeitig Betreiber außerhalb des Systems zur Einhaltung der Vorschriften angehalten werden sollten. Worasit erklärte, sowohl der öffentliche als auch der private Sektor seien bereit, die Reformen zu unterstützen, und die Behörden würden gegen jeden vorgehen, der rechtmäßige Prozesse behindere. Er sicherte zudem Regierungsbeamten, die im nationalen Interesse handeln, Schutz zu.
- Quelle: ASEAN Now, Thaitabloid