BANGKOK. Zwischen der thailändischen Vision Inspector and Engineering Co., Ltd. und der chinesischen Aurorean Recovery Co., Ltd. wurde eine bahnbrechende Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU) unterzeichnet, die einen wichtigen Schritt in der Entwicklung umweltfreundlicher kommunaler Müllverbrennungsanlagen darstellt.
An der Unterzeichnungszeremonie, die im Hauptsitz von Aurorean Recovery stattfand, nahmen wichtige Persönlichkeiten beider Organisationen teil. Vision Inspector und Engineering wurden vertreten durch den Vorsitzenden Visarat Potprasart, den Leiter für Bauingenieurwesen Wisarut Rithilert, den Verbindungsleiter für den öffentlichen Sektor Chatchai Sapseesuwan, den technischen Fachleiter Manoon Permpintong, den Leiter für Elektrotechnik Natchawarakan Pornrattanun und den Anlagenleiter Manoch Wangnak. Die chinesische Seite wurde von Herrn Thomas Jing, dem Vorsitzenden von Aurorean Energy, geleitet.
Im Rahmen der Vereinbarung werden die beiden Unternehmen beim Waste-to-Energy-Projekt (Thailand-China) zusammenarbeiten und dabei moderne Vergasungstechnologie nutzen, um aus Siedlungsabfällen Strom zu erzeugen. Das Vergasungssystem arbeitet bei hohen Temperaturen von 1.000 bis 1.200 Grad Celsius und verspricht eine saubere Energielösung ohne Dioxine, Schadstoffe, Abfallnebenprodukte und Gerüche.
Die Müllverbrennungsanlage mit 360-Grad-Drehachse sorgt für optimale Verbrennungsqualität. Prozessrückstände können zu hochfesten Baumaterialien oder Deponiematerialien weiterverarbeitet werden, während überschüssige Energie aus dem Dampfturbinensystem effizient verwaltet werden kann, wobei bei Bedarf Temperaturen unter Null aufrechterhalten werden können.
Dieser innovative Ansatz befasst sich mit den Herausforderungen der Abfallwirtschaft und unterstützt gleichzeitig die ökologische Nachhaltigkeit, indem er Abfallbeseitigung mit der Erzeugung sauberer Energie kombiniert.
Die erste Umsetzung des Projekts wird in der Provinz Kanchanaburi stattfinden und ist Teil der umfassenderen Strategie Thailands, dauerhafte Lösungen für das Abfallmanagement zu etablieren und erneuerbare Energie zu erzeugen. Mit einer Investition von 1,35 Milliarden THB wird die Pilotanlage eine Kapazität von 6 Megawatt haben und mindestens 500 Tonnen Abfall pro Tag verarbeiten.
Das Projekt steht im Einklang mit der Richtlinie der Energieregulierungskommission aus dem Jahr 2022 zum Kauf von Strom aus kommunalen Müllverbrennungsanlagen. Der Bau soll innerhalb von drei Jahren abgeschlossen sein und einen Maßstab für ähnliche Projekte in Thailands Gemeinden, Provinzverwaltungen und Unterbezirksverwaltungen setzen.
Die Partnerschaft unterstreicht das gemeinsame Engagement thailändischer und chinesischer Unternehmen, Spitzentechnologien für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen, mit der Vision, Sonderwirtschaftszonen, den Tourismus und den Grenzhandel zu unterstützen.
- Quelle: ThaiRath.