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Thailand und China treiben gemeinsames Programm zum Start von 3 Satelliten voran.

BANGKOK. Thailand und China haben ihr gemeinsames Satellitenentwicklungsprogramm vorangetrieben und ihre volle Einsatzbereitschaft für den Start von drei hyperspektralen Fernerkundungssatelliten zur Überwachung von Kohlenstoffemissionen bestätigt.Die Satelliten sollen Thailands Kapazitäten in den Bereichen Landwirtschaft, Umweltmanagement und Katastrophenfrüherkennung stärken. Offizielle Stellen erklären, das Projekt werde die nationale Naturschutzpolitik mit integrierten, hochpräzisen Umweltdaten unterstützen.

Die Initiative geht auf ein Kooperationsabkommen zwischen der Thai-Chinesischen Vereinigung zur Förderung von Handel, Investitionen und Kultur, der GISTDA (Agentur für Geo-Informatik und Weltraumtechnologieentwicklung) und der Tianxieli (Shandong) Satellite Technology Co., Ltd. zurück. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Entwicklung von drei kostengünstigen und hocheffizienten Satelliten zur Kohlenstoffdetektion und sektorübergreifenden Überwachung. Die Partner arbeiten seit dem letzten Jahr gemeinsam an der Festlegung der Satellitenspezifikationen und der Anforderungen an die Bodensysteme.

Am 26. November empfing die thailändische Delegation unter der Leitung von Marinekapitän Dr. Phon Tapphinthakorn, Präsident der Thai-Chinesischen Handels-, Investitions- und Kulturförderungsvereinigung, und Peer Choosri, stellvertretender Direktor der GISTDA, Vertreter von Tianxieli im Hauptsitz der GISTDA. Das chinesische Team wurde von Liu Zhijun, stellvertretendem Leiter des Thai-Chinesischen Satellitenprojekts, angeführt. Die Teams überprüften den Projektfortschritt und bewerteten die Systembereitschaft im Hinblick auf die nächste Entwicklungsphase.

Dr. Phon erklärte, dass zu den Kernanforderungen der Mission die Verifizierung der Satellitenplattform, die Entwicklung von Nutzlasten zur Treibhausgasdetektion, die Entwicklung von Anwendungssystemen und Satellitenbilddiensten sowie die Bereitstellung hyperspektraler Daten für Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und Umweltschutz gehören. Der gesamte Leistungsumfang umfasst den Satellitenbau, Startdienste, Frequenzkoordination, LEOP-Betrieb, die Bereitstellung von Bodenstationen und die Entwicklung von Satellitendatenanwendungen. Er merkte an, dass die Fortschritte in allen Bereichen sehr zufriedenstellend seien.

Seit der Gründung einer eigens dafür eingerichteten Projektgruppe im vergangenen Jahr haben Tianxieli und GISTDA die offiziellen technischen Spezifikationen für das Satellitensystem und das Bodenanwendungssystem finalisiert. Vier zentrale Anwendungssubsysteme wurden bestätigt: ein Treibhausgas-Tracking-System zur Überwachung von Emissionen und zur Unterstützung der Umweltpolitik; ein Agrarüberwachungssystem für wichtige Nutzpflanzen wie Reis, Kautschuk, Zuckerrohr und Maniok; ein System zum Management natürlicher Ressourcen zur Überwachung von Oberflächengewässern und Wäldern; sowie ein Katastrophenerkennungs- und Frühwarnsystem, das erste Anzeichen von Ereignissen wie Überschwemmungen, Erdbeben und Waldbränden erkennen kann.

 

Thailand und China haben ihr gemeinsames Satellitenentwicklungsprogramm vorangetrieben und ihre volle Einsatzbereitschaft für den Start von drei hyperspektralen Fernerkundungssatelliten zur Überwachung von Kohlenstoffemissionen bestätigt. Die Satelliten sollen Thailands Kapazitäten in den Bereichen Landwirtschaft, Umweltmanagement und Katastrophenfrüherkennung stärken

 

Thaitabloid berichtete, dass nach Eingang der ersten Finanzierungsrate die Systemdesignprüfung, die Beschaffung von Komponenten, der Bau von Bodenstationen und die Entwicklung von Datenanwendungsplattformen beginnen werden. Dies markiert den Übergang in die formale Planungs- und Umsetzungsphase der thailändisch-chinesischen Raumfahrtpartnerschaft. Die drei Kohlenstoffüberwachungssatelliten sollen eine zentrale Rolle bei der Verbesserung der langfristigen Umweltpolitik, der Agrarplanung und der Katastrophenvorsorge in Thailand spielen.

Wichtigste Erkenntnisse

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