Nonthaburi. Obwohl bei einer Unfall Rekonstruktion eindeutig festgestellt wurde, dass der Unfallfahrer sein Opfer gesehen und auch bemerkt haben muss, hielt der Arzt es nicht für nötig, dem Mann zu helfen. Stattdessen gab er Gas und überfuhr sein Opfer.
Zum anderen erklärten KFZ- und Unfallexperten, dass der Arzt auch den Aufprall des Körpers auf sein Fahrzeug gehört und gespürt haben muss. Dafür spricht auch, dass er laut Augenzeugen Berichten und laut den Aufnahmen der Sicherheitskameras nach dem ersten Aufprall fast 25 Sekunden stehen blieb und dann erneut versuchte, den Körper des Wachmanns zu überfahren.
Das Geräusch des Aufpralls und die ausreichende Beleuchtung von Masten und einem nachfolgenden Fahrzeug in der Gegend unterstützten auch die Annahme der Polizei, dass der Arzt das Opfer gesehen hatte.
Die Polizei beschuldigte daher den Arzt, fahrlässig jemanden zu überfahren und zu verletzen und nicht zu stoppen, um dem Opfer zu helfen und die Beamten darüber zu informieren. Außerdem hatte sich der Arzt geweigert, am Unfallort einen Atem Alkoholtest zu machen. Laut den Aussagen der Polizei sei das allerdings sein gutes Recht.
Die Polizei sagte, dass Dr. Yorn, ein leitender Arzt im Gesundheitszentrum der Region 12, der den Süden beaufsichtigt, das Land nicht ohne Erlaubnis verlassen darf. Er wurde am Dienstag gegen eine Kaution von 500.000 Baht wieder freigelassen.
Der ThailandTIP hatte bereits mehrfach über den Fall berichtet.
