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Polizei zerschlägt Ring von Geldwäschern, die mit 70 Betrugsfällen in Verbindung stehen.

CHIANG MAI. Die Polizei der Abteilung für Verbrechensbekämpfung hat ein großes Netzwerk von Geldwäschekonten zerschlagen und dabei 70 Fälle von Online-Betrug aufgedeckt, die mit einem einzigen Dorf in Verbindung stehen und einen Gesamtschaden von 21 Millionen Baht verursachen. Mehr als 30 Dorfbewohner wurden als Verdächtige identifiziert, während vier mutmaßliche Organisatoren bei koordinierten Razzien in drei Provinzen festgenommen wurden. Die Behörden erklärten, die Operation habe eine wichtige Finanzquelle für technologiebezogene Straftaten im ganzen Land abgeschnitten.

Die Festnahmen erfolgten im Anschluss an Durchsuchungsbefehle, die am 9. Januar an sieben Orten in den Provinzen Phatthalung, Chiang Mai und Surin vollstreckt wurden. Die Polizei gab die vier Verdächtigen als Herrn Wiphop (35), Herrn Ekkawit (36), Frau Thanapha (35) und Frau Phutsadapha (35) bekannt. Ihnen allen wird vorgeworfen, Bankkonten und elektronische Karten für kriminelle Zwecke im Technologiebereich eingerichtet, beworben, gekauft, gemietet oder ausgeliehen zu haben.

Laut Generalmajor Phatthanasak Bupphasuwan, Kommandeur der Abteilung für Verbrechensbekämpfung, konnten Ermittler mehrere scheinbar unabhängige Online-Betrugsfälle auf dieselben Finanzwege zurückführen. Gelder von Opfern aus dem ganzen Land wurden auf Bankkonten von Einwohnern des Distrikts Sri Banphot in der Provinz Phatthalung transferiert. Dies führte die Polizei zur Aufdeckung eines groß angelegten Geldwäschenetzwerks, das sich auf ein einziges Dorf konzentrierte und in das über 30 Verdächtige in 70 Fällen verwickelt waren.

Die Polizei gab an, das Netzwerk habe strukturiert und hierarchisch unter der Leitung eines ausländischen Staatsangehörigen namens A-Wen operiert. Thailändische Vermittler seien angeblich in ländliche Gebiete entsandt worden, um Dorfbewohner, hauptsächlich ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen, anzuwerben. Den Anwerbern sei eine kurzfristige Beschäftigung als Reinigungskräfte in Casinos in Nachbarländern mit einem Lohn von 10.000 bis 20.000 Baht für zwei bis drei Arbeitstage versprochen worden.

Diejenigen, die zustimmten, wurden angewiesen, jeweils mindestens fünf Bankkonten mit Bankkarten zu eröffnen, bevor Pässe für die grenzüberschreitende Reise ausgestellt wurden. Nach der Ankunft im Ausland wurden Pässe, Bankbücher und persönliche Gegenstände konfisziert, und die Rekruten wurden in ihren Unterkünften festgehalten. Später wurden sie zu Gesichtsscans gebracht, um Transaktionen mit hohem Wert zu autorisieren, bis die Konten gesperrt waren. Anschließend wurden sie nach Thailand zurückgeschickt.

Die Ermittler gaben an, dass die Strohmannkonten für verschiedene Betrugsmaschen genutzt wurden, darunter gefälschte Online-Investitionsplattformen und Kreditbetrug. Einige Verdächtige räumten ein, andere für die Eröffnung von Strohmannkonten angeworben zu haben, bestritten jedoch jegliche Beteiligung an den Betrügereien und behaupteten, getäuscht worden zu sein. Laut Polizeiangaben brachten Finanzunterlagen, Zahlungsbelege und digitale Kommunikation die Verdächtigen mit den Drahtziehern in Verbindung. Alle wurden für weitere Ermittlungen inhaftiert.

 

Die Polizei der Abteilung für Verbrechensbekämpfung hat ein großes Netzwerk von Geldwäschekonten zerschlagen und dabei 70 Fälle von Online-Betrug aufgedeckt, die mit einem einzigen Dorf in Verbindung stehen und einen Gesamtschaden von 21 Millionen Baht verursachen. Mehr als 30 Dorfbewohner wurden als Verdächtige identifiziert, während vier mutmaßliche Organisatoren bei koordinierten Razzien in drei Provinzen festgenommen wurden.

 

Die Daily News berichtete, dass die Behörden weitere Ermittlungen eingeleitet haben, um die verbleibenden Verdächtigen zu verfolgen und die mit dem Netzwerk in Verbindung stehenden Fälle auszuweiten. Die Polizei warnte die Öffentlichkeit zudem eindringlich davor, anderen unter keinen Umständen die Nutzung ihrer Bankkonten zu gestatten, und betonte, dass solche Handlungen schwere strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Wichtigste Erkenntnisse

 

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