CHIANG MAI. Thailändische Sicherheitskräfte erschossen am 30. März 2026 acht mutmaßliche Drogenhändler bei zwei bewaffneten Auseinandersetzungen entlang der thailändisch-myanmarischen Grenze im Bezirk Fang in Chiang Mai. Die Behörden beschlagnahmten rund 400 Kilogramm Crystal Meth und über eine Million Methamphetamin-Tabletten. Bei den Einsätzen wurden keine Beamten verletzt.
Die Zusammenstöße ereigneten sich im Rahmen laufender Bemühungen zur Bekämpfung grenzüberschreitender Drogenhandelsnetzwerke in Nordthailand. Truppen der Chaiyanuphap-Einsatzgruppe, Kavallerieeinheiten und Ranger des Operationskommandos der Dritten Armee wurden eingesetzt, um mutmaßliche Schmuggelrouten im Unterbezirk Mon Pin zu überwachen. Geheimdienstlich geführte Operationen identifizierten Gruppen von 15 bis 20 Personen, die präparierte Säcke durch bergiges Gelände transportierten.
Am ersten Einsatzort nahe der Phabong-Passage in Ban Lan versuchten Beamte, eine Gruppe Verdächtiger anzuhalten. Diese eröffneten das Feuer, woraufhin es zu einem fünfminütigen Schusswechsel kam. Nachdem das Gebiet über Nacht gesichert worden war, fanden die Behörden zwei tote Verdächtige und stellten 18 Säcke mit rund 400 Kilogramm Crystal Meth sicher. Alle beteiligten Beamten blieben unverletzt.
In Ban Pang Tong, ebenfalls in Mon Pin, kam es zu einem zweiten Zusammenstoß, wo eine weitere Patrouille auf eine ähnlich große Gruppe traf. Die Verdächtigen eröffneten erneut das Feuer, woraufhin es zu einem Schusswechsel kam. Sechs Verdächtige wurden getötet, und zehn Säcke mit über einer Million Methamphetamin-Tabletten wurden sichergestellt.
Die Behörden erklärten, die Operationen verdeutlichten die anhaltende Nutzung der nördlichen Grenzrouten durch transnationale Drogenhandelsnetzwerke. Die in einer einzigen Nacht beschlagnahmte Drogenmenge unterstreiche das Ausmaß des Drogenhandels und die Beharrlichkeit des organisierten Schmuggels trotz verstärkter Kontrollen.
Sicherheitskräfte bleiben vor Ort, um die Standorte zu sichern, die beschlagnahmten Drogen eingehend zu untersuchen und weitere rechtliche und operative Maßnahmen einzuleiten. Die Behörden verstärken zudem die Überwachung bekannter Schmuggelrouten, um weitere Eindringlinge zu verhindern.
Naewna berichtete, dass die Behörden die Grenzkontrollen und die nachrichtendienstliche Zusammenarbeit verstärken wollen, um die Schmuggelnetzwerke zu zerschlagen. Weitere Ermittlungen werden sich auf die Identifizierung der Lieferketten und Netzwerke konzentrieren, die mit den beschlagnahmten Drogen in Verbindung stehen, sowie auf die Verhinderung künftiger Schmuggelversuche über die Grenze.
- Quelle: ASEAN Now, Naewna