Kleiner Geschäftshaus-Betreiber soll 468.000 Baht Stromrechnung bezahlen

Kleiner Geschäftshaus-Betreiber soll 468.000 Baht Stromrechnung bezahlen

Phuket. Der 48-jährige Betreiber eines kleinen Geschäftshauses in Vichit, Herr Boolert NokBanjong glaubte seinen Augen kaum, als er Ende des Monats seine Stromrechnung öffnete. Laut seiner Abrechnung sollte er im letzten Monat Strom für 468.182,82 Baht durch seine Geräte und Klimaanlage verbraucht haben. Bisher betrug seine Rechnung nie mehr als 2.000 Baht.

468.182,82 Baht Stromrechnung.

468.182,82 Baht Stromrechnung.

„Ich habe nur eine kleine Klimaanlage genutzt“, beschwerte sich der fassungslose Betreiber einer kleinen Werkstatt. „Ich war sprachlos und wusste nicht, was ich tun sollte“, sagte er weiter.

Ein Freund des Geschäftsmannes kümmerte sich um die Angelegenheit und wandte sich an die örtlichen Stromwerke auf Phuket „Phuket Electricity Authority“ (PEA). Er wollte genau wissen, wie dies Horror-Rechnung zustande gekommen war.

Nach seiner Beschwerde und einer Überprüfung durch die Stromwerke sagte ein Beauftragter der Stromwerke: „Die Stromrechnung war ein Fehler und wir bedauern zutiefst den Stress, den diese Rechnung bei Herrn Boonlert ausgelöst hat“.

„Wir haben vor kurzem für das Geschäftshaus einen neuen Zähler installiert, da der alte Zähler defekt war. Obwohl das Messgerät neu ist, wurden die alten Drähte und Leitungen nicht erneuert“, erklärte er weiter.

„Der Fehler trat vermutlich dadurch auf, dass der letzte Zählerstand auf dem alten Gerät falsch abgelesen wurde. Es wurde eine falsche Referenznummer verwendet wodurch die Zählerstände aus Versehen getauscht wurden. Es ist nicht die Schuld von Herrn Boolert“, betonte der Sprecher der PEA.

„Wir haben bereits eine neue Abrechnung erstellt. Herr Boonlert muss lediglich 800 Baht für den letzten Monat bezahlen“, sagte Herr Chonnasorn von der Pea. „Wir möchten uns bei dem Kunden entschuldigen und versprechen, dass uns so ein Fehler in Zukunft nicht mehr passieren wird“.

„Es ist ein Glück“, sagte er weiter, „dass der Kunde durch unsere falsche Abrechnung nicht noch einen Herzinfarkt erlitten hat. Der Schock hätte ihn täten können“.