Der ehemalige Vize-Polizeichef, Salang Bunnag, verschob die Belagerung der PAD-Demonstranten zunächst auf den 27. Oktober. Kurze Zeit später erklärte er, er habe nie vorgehabt, das Regierungsgelände einzukesseln. Dies sei eine Zeitungsente, die Meldung eine Erfindung von Journalisten.
Politik
PAD: Bereit zum Bürgerkrieg
Ein PAD-Koordinator sagte, Salang werde in Kürze Pro-Regierungsdemonstranten mobilisieren, um das Regierungsgelände zu umstellen. Wann mit der Belagerung begonnen werden soll, ist unklar. Zuerst war der 25. Oktober im Gespräch, in anderen Meldungen ist vom 27. Oktober die Rede.
Kambodscha und Thailand: Kein bewaffneter Konflikt
Die Truppen beider Seiten sollen angewiesen werden, nicht auf Konfrontationskurs zu gehen. Ein thailändischer Armeekommandeur sagte, niemand wäre an gewaltsamen Auseinandersetzungen in der Grenzregion interessiert. Die thailändischen Soldaten stünden jedoch für den Fall der Fälle bereit.
Blutbad unvermeidbar?
Der Polizeichef von Bangkok hat die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt, nachdem Polizeigeneral a. D. Salang Bunnag angekündigt hatte, am Samstag Pro-Regierungs-Demonstranten zum Regierungssitz zu führen, um diesen zu belagern.
Thaksins Brief an die internationale Presse
Anmerkung: Die englische Version des Briefes bei „The Nation“ klingt manchmal etwas merkwürdig, daher handelt es sich hier um eine eher freie Übersetzung, weil einige Punkte in Thaksins Brief interpretiert werden mußten, damit sie einen Sinn ergeben.
Wikipedia geblockt
Die Blockierung der Webseite begann Anfang Oktober. Die URL http://en.wikipedia.org/wiki/Bhumibol_Adulyadej ist nicht mehr zu erreichen. Der User wird auf eine thailändische Regierungsseite umgeleitet: http://w3.mict.go.th/ Es erscheint der Text „Under Construction“. Somit ist klar, wer für die Blockade verantwortlich ist.
Mönche beten für den Frieden
Am 22. Oktober beteten Tausende Mönche auf dem Sanam Luang für Frieden. Die Veranstaltung war von Anhängern der Regierung organisiert worden. Reuters, AP
PAD räumte Makhawan-Brücke
Nach 150 Tagen bauten PAD-Sympathisanten die Bühne ab Die PAD versicherte gleichzeitig, daß dies nur geschehe, damit die Beerdigung von Prinzessin Galyani Vadhana reibungslos ablaufen kann, die im November stattfinden wird.
Premierminister mit Schuhen beworfen
Die Menge bedrängte Somchai Wongsawat und seine Begleiter in einem Parkhaus des staatlichen Telekommunikationsunternehmen TOT. Sicherheitsagenten und Polizisten beschützten den Regierungschef, so daß Somchai unverletzt entkommen konnte. Die Demonstranten waren Mitarbeiter des Telekom-Unternehmens und hatten ihn zuvor ausgebuht. Somchai hatte sich mit Mitarbeitern des Ministeriums für Information und Kommunikation getroffen, das auf demselben Grundstück steht wie der Hauptsitz der TOT.
PPP organisiert sich neu, PAD-Proteste gehen weiter
Nachdem Ex-Premierminister Thaksin zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt wurde, war der Jubel bei der PAD groß. Wieder einmal wurde ein Sieg verkündet. Daraufhin forderten Akademiker die Gruppierung auf, die Proteste einzustellen.
Untersuchungsausschuß 7. Oktober – ein Witz?
Staatssekretärin Pornthip Jala sagte am 21. Oktober, die Regierung habe keine Frist gesetzt, daher können die zwei Wochen, von denen anfangs die Rede war, überschritten werden.
Staatsanwaltschaft will Thaksins Auslieferung beantragen
Das Urteil soll auf Englisch übersetzt und an die britischen Behörden weitergeleitet werden.
Ex-Premier Thaksin zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt
In dem sogenannten Ratchadapisek-Fall ging es um ein Grundstück, das Pojaman vom Staat gekauft hatte. Thaksin wurde Machtmißbrauch und ein Interessenkonflikt vorgeworfen. Das Gericht befand Thaksin für schuldig, gegen mehrere Artikel des Anti-Korruptionsgesetzes verstoßen zu haben, das Regierungsmitarbeitern, auch Premierministern und deren Ehepartnern, verbietet, Geschäfte mit Staatsunternehmen abzuschließen.
Thaksin-Urteil: 300 Polizisten zum Obersten Gericht abkommandiert
Am 21. Oktober gegen 14 Uhr das Urteil im Ratchadapisek-Fall gegen Ex-Premier Thaksin und seine Frau gesprochen wird.
Verfassungsänderung: Neuer Anlauf
Bei einer Sitzung von Regierung und Parlament wurde beschlossen, eine verfassungsgebende Versammlung mit der Überarbeitung der Verfassung zu beauftragen.
Grenzkonflikt: Gespräche aus Angst verschoben
Der thailändische Oberst Taweesak Boonrakchart fürchtet, daß er es sich nicht anmaßen könne, Verhandlungen mit Kambodscha aufzunehmen, ohne vorher eine Genehmigung des Parlaments zu erhalten.
Somchai und Anupong reden miteinander
Premierminister Somchai und Armeechef Anupong bei einer Probe anläßlich der Trauerfeierlichkeiten für Prinzessin Galyani Vadhana. Später ist es zwischen den beiden zu einem Gespräch gekommen. tn














