Der Ban Ampher Strand in Sattahip erstickt trotz aller Anstrengungen im Plastikmüll

Der Ban Ampher Strand in Sattahip erstickt trotz aller Anstrengungen im Plastikmüll

Sattahip. Der Ban Ampher Strand in Sattahip ist nicht mehr wieder zu erkennen und gleicht eher einer Müllhalde als einem Strand. Weder Einheimische, noch die Touristen wagen sich hier noch ins Wasser zu gehen, da sie zuerst über einen Müllberg aus Plastik und Abfall steigen müssen um dann im Wasser auf weiteren Plastikmüll und Abfall zu treffen.

Mittlerweile ist eine gut 300 bis 400 Meter lange Strecke am Strand mit dem Abfall und dem Plastikmüll übersät, der von dem Wind und den Wellen pausenlos an Land gespült wird. Jede neue Welle bringt immer mehr Plastikmüll, Abfall und Treibholz an den Ban Ampher Strand, der schon jetzt nur noch wie eine Müllhalde aus sieht und man den Sandstrand kaum noch sehen kann.

Ban Ampher Strand, Sattahip

Ban Ampher Strand, Sattahip

 

Hier wagt sich niemand mehr zum Schwimmen ins Wasser, da das Risiko und die Angst viel zu groß sind, sich hier mit einer Krankheit anzustecken. Außerdem besteht die Gefahr, sich hier durch die teilweise scharfen Plastikanten zu verletzten.

Obwohl sich viele freiwillige Helfer und die ortsansässigen Lebensmittelhändler jeden Morgen und jeden Abend am Strand einfinden um das von der Flut aufs neue angeschwemmte Treibgut und den Plastikmüll zu entfernen, führen sie einen sinnlosen Kampf gegen den Plastikmüll und kommen nicht mehr hinterher.

Ban Ampher Strand, Sattahip

Ban Ampher Strand, Sattahip

 

Der Landeinwärts blasende Wind sorgt zusammen mit der Flut dafür, dass der von Menschen verursachte Müll, der hausgemachte Abfall und das Treibgut kein Ende nimmt, und einfach nicht mehr zu bewältigen ist. Die Umwelt verschmutzt immer mehr und der Ban Ampher Strand in Sattahip ist nur einer von vielen Stränden, die das mehr als deutlich zu spüren bekommen.

Dabei berichten Experten, dass der Müll nicht nur auf, sondern auch unter Wasser erheblich zugenommen hat und natürlich auch die Lebewesen im Wasser bedroht. Zahlreiche Plastiktüten und anderer Müll haben sich unter Wasser an den zum Teil scharfen Felsen verfangen und bilden dadurch ein „ stabiles Plastiknetz „ in dem sich ebenfalls immer mehr Müll verfängt und so auch die Unterwasserwelt und ihre Lebewesen erheblich bedroht.

 

Lokale Zeitschriften und Webseiten wie zum Beispiel Pattaya News berichten über das Thema und fordern die Behörden, die Einheimischen Bürger, die freiwillig und auf ihre Kosten den Müll beseitigen, zu unterstützen. Dabei muss man kein Experte oder Hellseher sein um zu begreifen, dass der Müll nicht nur die Umwelt und die Lebewesen unter Wasser, sondern auch den Tourismus schadet und auf lange Sicht sogar zum Erliegen bringen kann.

Welcher Tourist oder Einheimische möchte in seinem wohlverdienten Urlaub oder am Wochenende in diesem Müll noch Baden gehen oder sich im Urlaub eine Krankheit durch einen dreckigen Strand zuziehen, fragen sie mit Recht.

 

Mittlerweile werden die Einheimischen und freiwillige Helfer sogar mit Plakaten dazu aufgefordert, bei den Aufräumarbeiten am Strand zu helfen. Allerdings haben viele freiwillige Helfer den Kampf gegen den Müll bereits schon wieder aufgegeben, da sich das grausige Müllschauspiel jeden Morgen und jeden Abend mit jeder neuen hereinbrechenden Flut wiederholt.

Solange der Wind weiter landeinwärts bläst, wird sich an der Situation am Ban Ampher Strand nicht viel ändern, berichten Einheimische Helfer. Aber selbst wenn sich der Wind drehen sollte, löst er zwar das derzeitige Problem am Ban Ampher Strand, aber nicht das von Menschen gemachte Plastik Müll Problem generell.

 

  • Quelle: Pattaya News, Thai Visa