Das Aus für Bangkoks Gouverneur Sukhumphan Boriphat?

pp Bangkok. Ein Jahr nach seiner Wiederwahl nahm das Gericht jetzt eine Klage der Wahlkommission aufgrund von Vorwürfen wegen verschiedener Verstöße gegen das Wahlgesetz an.

Die Wahlkommission traf diese Entscheidung nach der Feststellung, daß Prinz Sukhumphan seine politischen Rivalen der Phak Phuea Thai in drei öffentlichen Foren verleumdet hätte.

Laut einer nicht genannten Quelle sollen insgesamt fünf Beschwerden gegen den Sieger der Gouverneurswahlen eingereicht worden sein, berichtet die Bangkok Post. Dabei soll allerdings das meiste Gewicht auf die Beschwerden der Phuea Thai Partei und des ehemaligen Senators เรืองไกร ลีกิจวัฒนะ Rueangkrai Likitwatthana gelegt haben.

Die beiden Männer hatten einen Artikel über den pensionierten Polizeibeamten Polizeigeneral วสิษฐ เดชกุญชร Wasit Detkhunchon geschrieben und behauptet, dass er die Fäden hinter der Rothemden Bewegung ziehe würde. Er würde versuchen, die konstitutionelle Monarchie zu stürzen und für Thaksin zu arbeiten.

Die beiden behaupteten in ihrem Artikel, dass die Rothemden, die Phak Phuea Thai und Thaksin die gleichen Bewegungen wären.

Die örtlichen Medien gehen davon aus, dass die Wahlkommission bereits Morgen, am 31. März, Prinz Sukhumphan ein entsprechendes Schreiben zustellen wird. Dann müsste der jetzige Gouverneur von Bangkok mit sofortiger Wirkung alle Aufgaben ruhen lassen.

Sukhumphan äußerte sich nur knapp zur neuen Lage und erklärte, es sei eine Schande, dass die Wahlkommission fast ein Jahr gebraucht hätte, um die Entscheidung über die Klage zu fällen.

Quelle: BangkokPost, Bangkok.Coconut