Falsche Operation macht junge Frau unfruchtbar

Trang. Ein junger Mann hat eine Beschwerde bei der Ärztekammer eingereicht, weil Ärztepfusch seine Frau unfruchtbar gemacht hat.

Der Fall ereignete sich im Spital von Trang. Bei einer Eileiterschwangerschaft pfuschte der behandelnde Arzt und entfernte den falschen Eileiter. Ekapong Kaewdee, ein Angestellter eines Gemeindekrankenhauses sagte, dass er seine Frau im März dieses Jahres geheiratet habe.

Im Juni wurde sie schwanger. Sie litt unter Magenschmerzen und an Übelkeit und Erbrechen. Er brachte sie in eine Klinik, wo ein Arzt eine Ultraschalluntersuchung machte und erklärte, dass sie in der siebten Woche schwanger sei, doch das es sich um eine Eileiterschwangerschaft handle.

Der Arzt überwies sie an die Klinik für Chirurgie in Trang und gab ihr einen Brief mit, in dem er die Ärzte in Trang informierte, dass die Frau eine Eileiterschwangerschaft auf der rechten Seite habe. Im Krankenhaus von Trang entschied der behandelnde Arzt, dass sich der Fötus im linken Eileiter festgesetzt habe und deshalb der linke Eileiter entfernt werden müsse.

Herr Ekapong und seine Familie protestierten und erklärten, dass der überweisende Arzt den Fötus im rechten Eileiter entdeckt habe. Der Überweisungsschein bestätige das auch. Doch der Arzt im Krankenhaus Trang bestand darauf, dass es die linke Seite sei, und entfernte den linken Eileiter.

Am 16. Juli kehrten die Symptome bei der Frau zurück. Der Mann ging mit ihr wieder in die erste behandelnde Klinik zurück. Der Arzt dort war überrascht, als man ihm sagte, dass der linke Eileiter entfernt worden sei. Er machte eine weitere Ultraschalluntersuchung, die wieder bestätigte, dass der Fötus noch immer außerhalb der Gebärmutter im Eileiter auf der rechten Seite war. Nun war der Fötus bereits zehn Wochen alt.

Herr Ekapong ging darauf mit seiner Frau wieder ins Krankenhaus von Trang, um den Arzt zu sehen und ihn zu fragen, warum er den linken anstelle des rechten Eileiters entfernt habe, obwohl er dagegen protestiert habe. Der Arzt habe nicht einmal einen Ultraschall gemacht, um zu überprüfen, wo der Fötus sich befinde, sagte er.

Als Folge des Fehlers musste sich seine Frau einer weiteren Operation unterziehen und dabei wurde ihr nun der rechte Eileiter entfernt. Dies bedeute, dass seine Frau nun keine Kinder mehr bekommen könne. Dies mache ihn und seine Familie sehr traurig, sagte er.

Herr Ekapong sagte, dass er einen Beschwerdebrief an das Gesundheitsministerium und dem Medical Council schicken wird. Führungskräfte vom Krankenhaus Trang konnten nicht für einen Kommentar erreicht werden.

 

Quelle  :  bangkokpost