BANGKOK / WASHINGTON. Die Vereinigten Staaten haben die Bearbeitung von Einwanderungsvisa für Staatsangehörige aus 75 Ländern, darunter Thailand, vorläufig ausgesetzt. Ziel ist es, die Einreise von Personen zu verhindern, die voraussichtlich auf staatliche Unterstützung angewiesen sein werden.
Diese Entscheidung, die ab dem 21. Januar gilt, ist das Ergebnis einer Überprüfung der Prüf- und Auswahlverfahren des US-Außenministeriums gemäß geltendem Einwanderungsrecht. Die Aussetzung soll Antragsteller abweisen, die möglicherweise in den USA auf staatliche Leistungen angewiesen sind.
Das US-Außenministerium hat Konsularbeamte weltweit angewiesen, Visa gemäß den geltenden Rechtsvorschriften bis zum Abschluss einer umfassenden Überprüfung zu verweigern. Diese Aussetzung, deren Enddatum nicht festgelegt ist, dauert bis zum Abschluss der Überprüfung an. Zu den betroffenen ASEAN-Staaten gehören neben Ländern wie Russland, Somalia und Brasilien auch Kambodscha, Laos und Myanmar.
Im November 2025 sandte das Ministerium ein Schreiben an die US-amerikanischen diplomatischen Vertretungen mit der Anweisung, die Regelung zur „öffentlichen Belastung“ im Einwanderungsrecht strenger anzuwenden. Die Anweisung empfiehlt den Beamten, Visaanträge aufgrund von Faktoren wie Gesundheit, Alter, Englischkenntnissen, finanzieller Stabilität und potenziell langfristigem medizinischem Bedarf abzulehnen. Ältere, übergewichtige oder zuvor auf staatliche Unterstützung angewiesene Antragsteller könnten mit einer Ablehnung rechnen.
Der Sprecher des US-Außenministeriums, Tommy Piggott, betonte die Anwendung einer seit Langem bestehenden Befugnis, Personen, die möglicherweise auf öffentliche Unterstützung angewiesen sein könnten, von der Leistungsberechtigung auszuschließen. Die Regelung zur öffentlichen Unterstützung besteht zwar schon lange, wurde aber von verschiedenen US-Regierungen unterschiedlich angewendet. Ausnahmen von der Aussetzung der Leistungsberechtigung sind sehr begrenzt und werden nur nach einer Unbedenklichkeitsbescheinigung gewährt.

Diese Entscheidung, die ab dem 21. Januar gilt, ist das Ergebnis einer Überprüfung der Prüf- und Auswahlverfahren des US-Außenministeriums gemäß geltendem Einwanderungsrecht. Die Aussetzung soll Antragsteller abweisen, die möglicherweise in den USA auf staatliche Leistungen angewiesen sind.
Die Ergebnisse dieses Überprüfungsprozesses werden künftig die Einwanderungsverfahren und -richtlinien bestimmen. Der Fokus liegt weiterhin auf der Überprüfung der bestehenden Mechanismen, um strenge Einreisekriterien aufrechtzuerhalten, die wirtschaftliche Selbstständigkeit von Einwanderern zu gewährleisten und die Abhängigkeit von staatlicher Unterstützung zu verringern, berichtete Thai PBS WORLD.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Die USA setzen die Bearbeitung von Einwanderungsvisa für 75 Nationen, darunter Thailand, aus.
- Die Suspendierung betrifft Antragsteller, die voraussichtlich auf öffentliche Unterstützung angewiesen sein werden.
- Die Überprüfung der Einwanderungsbestimmungen wird auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.
- Quelle: ASEAN Now, Thai PBS WORLD