BANGKOK. Viele Restaurants in Thailand stehen vor einem schwierigen Jahr 2026. Arbeitskräftemangel und steigende Kosten plagen den Sektor.
Die Gastronomiebranche steht auch in diesem Jahr vor mehreren Herausforderungen, da sich der Tourismus noch nicht vollständig erholt hat, der Arbeitskräftemangel anhält und die Kosten weiterhin hoch sind.
Chanon Koetcharoen, Präsidentin des Restaurantverbands, sagte, die Tourismusbranche habe hinsichtlich der Reisendenzahlen unsichere Aussichten, was in diesem Jahr zu Schwierigkeiten für die Gastronomie führe.
Es wird erwartet, dass die Branche weiterhin mit anhaltendem Arbeitskräftemangel zu kämpfen haben wird, da einige Arbeitnehmer die Karrierewege und Vorteile großer Restaurantketten bevorzugen, was die Herausforderungen für kleinere Gastronomiebetriebe weiter verschärft.

Die Gastronomiebranche steht auch in diesem Jahr vor mehreren Herausforderungen, da sich der Tourismus noch nicht vollständig erholt hat, der Arbeitskräftemangel anhält und die Kosten weiterhin hoch sind.
Entlang der beliebten Banthat Thong Road reihen sich zahlreiche Restaurants und Imbisse aneinander.
Er sagte, dass Essenslieferplattformen Werbepakete einführen, um die Sichtbarkeit von Restaurants zu erhöhen, was die Betriebskosten weiter in die Höhe treibt. Dies erhöht die Bruttogewinnmargen, die Restaurants an die Plattformen zahlen müssen.
Im ersten Monat des Jahres ging der Konsum in Restaurants zurück, nachdem er während der Neujahrsfeiertage einen Höchststand erreicht hatte.
Laut Herrn Chanon werden die Verbraucher voraussichtlich weiterhin vorsichtig mit ihren Ausgaben umgehen und sich bis zum Songkran-Fest im April auf das Sparen konzentrieren.
Einige Menschen würden trotz ähnlicher Einkommensverhältnisse aufgrund politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten vorsichtiger mit ihren Ausgaben umgehen, sagte er.
Darüber hinaus sieht Herr Chanon die Klimavariabilität als ein weiteres Risiko, da sie zu Schwankungen bei den Rohstoffpreisen führen könnte.
Das Economic Intelligence Center (EIC) der Siam Commercial Bank prognostiziert für die Restaurantbranche in diesem Jahr ein Wachstum von 3,2 %, nach einem geschätzten Anstieg von 3,3 % im Jahr 2025.
Das Umsatzwachstum könnte in erster Linie durch höhere Lebensmittelpreise und weniger durch eine Zunahme der Kundenfrequenz bedingt sein, merkte das EIC an.
Der Bericht hob auch die Herausforderungen der Branche hervor, insbesondere die steigenden Kosten, darunter die Erhöhung des täglichen Mindestlohns und die höheren Ausgaben im Zusammenhang mit der Integration von Technologie in die Geschäftsprozesse.
Laut EIC wird erwartet, dass Restaurants mit eingeschränktem Serviceangebot wie Fast-Food-Ketten und Shabu-Shabu-Ketten weiter expandieren werden, mit einem prognostizierten Wachstum von 2,7 % im Jahr 2026.
Dieses Segment erweist sich in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld als widerstandsfähiger, da die Preise für die Verbraucher erschwinglich bleiben und die Angebote von standardisierter Qualität und gleichbleibendem Geschmack profitieren, heißt es in dem Bericht.
Laut EIC werden Full-Service-Restaurants jedoch voraussichtlich vor größeren Herausforderungen stehen als andere Restauranttypen, da die Kunden weiterhin vorsichtig mit ihren Ausgaben umgehen.
- Quelle: Bangkok Post