HAT YAI. In Hat Yai, Thailand, organisierten zwei Mütter einen Boxkampf, um den Streit zwischen ihren beiden 20-jährigen Söhnen Banyat Milae und Nathapong Wokkum beizulegen. Der Kampf fand im Boxcamp Chang Mahalap statt und sollte die Spannungen lösen, die entstanden waren, als Nathapong beschuldigt wurde, Banyat verletzt zu haben.
Der Kampf endete schnell, als Banyat Nathapong in die Wange schnitt, woraufhin der Ringrichter den Kampf abbrach.
Die Fehde begann im vergangenen November, als Banyat Nathapong beschuldigte, ihm in die Hand geschnitten zu haben. Die Spannungen flammten während einer Schlägerei vor Neujahr erneut auf und verschärften den Konflikt zwischen den jungen Männern. Entschlossen, den Streit beizulegen, schlugen ihre Mütter, Nareerat Mudsaman und Chutima Mud-adam, einen kontrollierten Boxkampf als friedliche Lösung vor.
Der Kampf stieß auf großes Interesse in der Bevölkerung; Familie, Freunde und Reporter waren anwesend. Banyat verletzte Nathapong bereits in der ersten Minute mit einem Ellbogenschlag. Besorgt um Nathapongs Sicherheit brach der Ringrichter den Kampf ab; Banyat ging als Sieger hervor. Beide Familien hofften, der Kampf könne den Weg zur Versöhnung ebnen.

Ungeachtet des Ergebnisses sollte der Kampf Aggressionen in strukturierte Bahnen lenken. Beobachter stellten fest, dass der Kampf weitere öffentliche Auseinandersetzungen verhindert hat. Die Familien hoffen, dass die formelle Klärung die jungen Männer zur Versöhnung und möglicherweise sogar zur Entwicklung einer Freundschaft bewegen wird.
Für die Zukunft ist geplant, verstärkt gemeinschaftlich getragene Initiativen zur konstruktiven Beilegung lokaler Konflikte zu fördern. Das Spiel könnte ähnliche Ansätze zur Konfliktlösung anregen und dabei Sicherheit und Fairplay in Hat Yai in den Vordergrund stellen.
- Quelle: ASEAN Now, Bangkok Post