BANGKOK. Die thailändische Abteilung für Steuerfälle des Obersten Gerichtshofs hat die Anordnung des Berufungsgerichts bestätigt, dass Toyota Motors (Thailand) zwischen 2010 und 2012 rund 10 Milliarden Baht an Zöllen und Gebühren für den Import von Teilen für die Montage von Toyota Prius-Hybridautos in Thailand zahlen muss.
Das Gericht entschied, dass die Teile, die von Toyota Motors (Thailand) aus Japan importiert wurden, in vollständiger Form vorliegen, die sofort in ein Auto eingebaut werden können, und daher nicht für 80 % Einfuhrzoll- und Gebührenermäßigungen in Frage kommen.
Toyota Motors behauptete, dass seine importierten Ersatzteile unter Berufung auf das Japan Thailand Economic Partnership Agreement (JTEPA) förderfähig seien.
JTEPA ist ein Freihandelsabkommen, das die beiden Länder im April 2007 unterzeichnet haben. Einer der beabsichtigten Vorteile war die endgültige Abschaffung der Zölle auf über 90 % ihres bilateralen Handels.

Die thailändischen Zoll- und Finanzbehörden reichten gemeinsam eine Klage beim Central Tax Court ein, in der sie den Anspruch von Toyota Motors (Thailand) auf Anspruch auf 80 % Einfuhrzölle und Gebührensenkungen für den Import von Autoteilen anfochten. Sie forderten das Unternehmen außerdem dazu auf, Einfuhrzölle und -gebühren in Höhe von 10 Milliarden Baht zu zahlen.
Toyota Motors (Thailand) sagte in einer Erklärung, dass sich das Unternehmen einige Zeit nehmen werde, um die vollständigen Details des Urteils des Obersten Gerichtshofs zu studieren, und bereit sei, der Entscheidung des Gerichts nachzukommen. Es sagte auch, dass es weiterhin Geschäfte in Thailand tätigen und die thailändischen Gesetze einhalten werde.
- Quelle: Thai PBS World