Die thailändische Tourismusbehörde (TAT) erwartet einen deutlichen Rückgang der Einnahmen über die Neujahrsfeiertage und prognostiziert einen Rückgang von 2-9 % im Vergleich zum Vorjahr. Grenzspannungen und schwere Überschwemmungen in den südlichen Provinzen haben zu diesem Rückgang der Touristenzahlen beigetragen. Eine starke Landeswährung stützt jedoch weiterhin den Auslandsreiseverkehr

TAT warnt vor Einnahmerückgängen aufgrund von Grenzkonflikten und Überschwemmungen

BANGKOK. Die thailändische Tourismusbehörde (TAT) erwartet einen deutlichen Rückgang der Einnahmen über die Neujahrsfeiertage und prognostiziert einen Rückgang von 2-9 % im Vergleich zum Vorjahr. Grenzspannungen und schwere Überschwemmungen in den südlichen Provinzen haben zu diesem Rückgang der Touristenzahlen beigetragen. Eine starke Landeswährung stützt jedoch weiterhin den Auslandsreiseverkehr

Thapanee Kiatphaibool, Gouverneur der TAT, gab bekannt, dass die Tourismuseinnahmen zum neuen Jahr voraussichtlich 70 bis 76,5 Milliarden Baht erreichen werden, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch die Zahl der ausländischen Besucher dürfte sinken; man rechnet mit schätzungsweise 1,4 bis 1,5 Millionen Ankünften zwischen dem 20. Dezember und dem 1. Januar. Jüngste Naturkatastrophen und Grenzprobleme haben zu einem Rückgang des Reiseverkehrs aus Malaysia und anderen wichtigen Märkten geführt.

Der Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha hat das Vertrauen von Reisenden aus Märkten wie China, Hongkong und Japan beeinträchtigt. Trotz dieser Rückschläge verzeichneten wir einen Anstieg der Sitzplatzbuchungen aus Mittel- und Langstreckenmärkten um 6 %. Darüber hinaus hat sich Bangkok zu einem Top-Winterreiseziel entwickelt und wird im Winterreiseindex 2025 von TripAdvisor neben Metropolen wie London und Paris aufgeführt.

Um die Touristenzahlen anzukurbeln, hat Thailand für die Feiertage über zehn neue internationale Flugrouten eingeführt, unter anderem aus China, Japan und Singapur, sowie Charterflüge aus Europa. Im Inland wird vom 31. Dezember bis zum 4. Januar mit einem Anstieg der Reisen und Einnahmen um 7 % gerechnet, was auf die fünftägigen Feiertage, das günstige Wetter und Veranstaltungen im ganzen Land zurückzuführen ist.

 

Die thailändische Tourismusbehörde (TAT) erwartet einen deutlichen Rückgang der Einnahmen über die Neujahrsfeiertage und prognostiziert einen Rückgang von 2-9 % im Vergleich zum Vorjahr. Grenzspannungen und schwere Überschwemmungen in den südlichen Provinzen haben zu diesem Rückgang der Touristenzahlen beigetragen. Eine starke Landeswährung stützt jedoch weiterhin den Auslandsreiseverkehr
Die thailändische Tourismusbehörde (TAT) erwartet einen deutlichen Rückgang der Einnahmen über die Neujahrsfeiertage und prognostiziert einen Rückgang von 2-9 % im Vergleich zum Vorjahr. Grenzspannungen und schwere Überschwemmungen in den südlichen Provinzen haben zu diesem Rückgang der Touristenzahlen beigetragen. Eine starke Landeswährung stützt jedoch weiterhin den Auslandsreiseverkehr

 

Die Vizepräsidentin des thailändischen Reisebüroverbandes, Tassanee Kiatkamchornchai, hob den starken Auslandstourismus hervor, wobei China und Japan die beliebtesten Reiseziele für thailändische Touristen sind. Visafreie Einreisebestimmungen und günstigere Flugpreise haben diese Destinationen populär gemacht. Der starke Baht unterstützt diesen Trend weiterhin und ermöglicht es auch Menschen mit mittlerem Einkommen, erschwingliche Auslandsreisen zu planen.

Im ersten Halbjahr stieg der Auslandsreiseverkehr im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent, verlangsamte sich jedoch im zweiten Halbjahr aufgrund sinkenden Vertrauens infolge regionaler Konflikte. Laut der Bangkok Post wird der Auslandsreisemarkt insgesamt voraussichtlich um 10 bis 15 Prozent gegenüber dem Niveau von 2024 wachsen und damit die Zahlen von 2019 übertreffen.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Es wird erwartet, dass die Tourismuseinnahmen in Thailand zum Jahreswechsel um 2-9 % sinken werden
  • Inlandsreisen nehmen aufgrund günstiger Bedingungen und Feierlichkeiten zu.
  • Der Auslandsreiseverkehr bleibt dank der starken Landeswährung weiterhin robust.

 

  • Quelle: ASEAN Now, Bangkok Post