Samut Sakhon. Am Freitagmorgen fanden Passanten die Leiche eines Mannes, die schwere Verbrennungen am Körper aufwies. Der Mann lag am Kanalufer in der Provinz Samut Sakhon neben einem Strommast.
Herr Sanngud Muenthamai, der 59-jährige Wachmann einer nahegelegenen Baufirma lag mit dem Körper halb im Wasser des Kanals, als er gefunden wurde. Er hatte umfangreiche Verbrennungen an der linken Seite des Körpers und sein linker Zeigefinger war komplett weg gebrannt. Als man ihn fand, war seine Hose noch halb heruntergezogen.
Ein Arbeitskollege erzählte der Polizei, dass Herr Sanngug auf dem Weg zur Ramma II Straße war, von wo aus er mit dem Bus nach Hause fahren wollte. Unterwegs muss ihn ein menschliches Bedürfnis gedrückt haben, sodass er sich entschloss, runter zum Kanalufer zu gehen um dort zu Urinieren.
Dabei suchte er sich ausgerechnet die Nähe eines Versorgungspfeilers aus. Hier muss ihn dann beim Urinieren ein Stromschlag erwicht haben.
Ein Beamter der Elektrizitätswerke war wenig später vor Ort um den Strom abzustellen. Er lehnte es jedoch ab, zum Tod des Wachmanns Stellung zu nehmen.
Herr Sanngud wurde in ein Krankenhaus gebracht. Hier soll eine Autopsie die genaue Todesursache klären. Der leitende Ermittler der Untersuchungen forderte alle Menschen auf, sich nicht in der Nähe von Strommasten aufzuhalten, die in feuchten Gebieten oder in der Nähe von Gewässern stehen. Auf das Urinieren an oder in der Nähe eines solchen Mastes sollte ebenfalls tunlichst verzichten.