Am Abend waren Gerüchte im Umlauf, daß Somchai das Parlament auflösen werde, doch Somchai wollte nicht kommentieren. Er sagte nur, er habe den König über die politische Lage informiert. Das sei ein ganz normaler Bericht gewesen, wie es jeder Premierminister vor ihm gemacht habe.
Politik
Königin und Prinzessin bei Begräbnis von Regierungsgegnerin
Neben der Monarchin und ihrer Tochter kamen auch Armeechef Anupong Paochinda und der parlamentarische Oppositionsführer Abhisit Vejjajiva zu der Zeremonie in einen buddhistischen Tempel in Nonthaburi.
Pro-Regierungs-Demonstrationen
Tausende von Anhängern der Regierung demonstrierten am Abend des 12. Oktober in Bangkok (Foto oben) und beteiligten sich an einer „militärischen Übung“ (Foto unten). AP
Explosivstoffe an Kleidungsstücken von Demonstranten
Die Direktorin des Forensischen Institutes Thailand, Dr.Pornthip, kam zu diesem Ergebnis, nachdem sie Proben von Kleidungsstücken mit Materialien der Polizei verglichen hatte.
Thaksin gibt seinen Diplomatenpaß zurück – freiwillig
Der ehemalige Premierminister Thaksin will seinen Diplomatenpaß dem Außenministerium zurückgeben.
Premierminister: Kein Rücktritt, keine Parlamentsauflösung
Er wäre zu diesen Schritten bereit, wenn damit ein Ausweg aus der politischen Krise des Landes gefunden werden könnte. Aber er sei sich nicht sicher, ob bei Rücktritt oder Parlamentsauflösung das Problem beendet werden könne: „Ich bin bereit, mich zu verabschieden, aber wir brauchen erst eine Lösung.“
PAD verschiebt Demonstration
PAD-Führer Sondhi sagte, an diesem Tag würde Angkana Pradubavut eingeäschert werden. Sie war bei Demonstrationen am 7. Oktober ums Leben gekommen. Die Leute sollen die Möglichkeit haben, an der Zeremonie teilzunehmen. Einen Tag später wird Metee Chartmontri beerdigt, er gilt als mutmaßlicher Autobomber, weil er bei einer Explosion in seinem Fahrzeug starb.
PAD bestätigt: Großdemonstration am 13. Oktober
Die Demonstranten wollten friedlich demonstrieren, sagte Pipop. Sie wollten weder Waffe benutzen, noch versuchen, in das Gebäude einzudringen. Man wolle nur den Premierminister zum Rücktritt auffordern.
Regierungstreue Gegendemonstranten sammeln sich
Die Vereinigte demokratische Front gegen Diktatur habe sich versammelt, um zu zeigen, daß „die das Land im Namen des Volkes zerstören“, sagte Sprecher Veera Musigapong, der unter Thaksin Vize-Premierminister war.
General Panlop: PAD ein Haufen von Weicheiern
Panlop wurde als Nachfolger von PAD-Führer General Chamlong Simüang gehandelt, und dieser habe ihn geben, sich wieder an den Protesten zu beteiligen, erklärte Panlop. Aber Panlop erteilte Chamlong eine Absage. Er sagte, die Strategie des zivilen Ungehorsams trage keine Früchte, die PAD müsse hart durchgreifen, so wie es Panlop zuvor vorgeschlagen habe.
Polizist: Ich habe nicht geschossen!
Der 22 Jahre alte Polizeioffizier Nattawawut Jantorn sagte, er habe auf die Reifen eines Pick-ups gezielt, der einen Polizisten überfahren habe.
Verletzte Demonstranten: Erste Ergebnisse
Auch an den Kleidungsstücken oder in den Körpern verwundeter Opfer konnten entsprechende Stoffe nicht gefunden werden.
Armeechef will nicht putschen, PAD stinksauer
Chavalits Vorschlag, einen Militärputsch zu organisieren, konterte Anupong mit den Worten, er könne sich selbst eine Meinung bilden. Chavalit solle sich um seine eigenen Angelegenheiten kümmern, immerhin habe er aus den Gewalttätigkeiten am 7. Oktober die Konsequenzen gezogen und sei zurückgetreten. Chavalit sei wohl verwirrt gewesen, als er einen Putsch forderte.
Premierminister sagt alle Auslandsreisen ab
Es ist nicht bekannt, weshalb er die Reisen in den Nachbarländer absagte, sie waren seit seinem Amtsantritt geplant. tn
Landwirtschaftsminister: Politische Sackgasse
Landwirtschaftsminister Somsak Prissanananthakul erklärte in wenigen Sätzen die politische Lage Thailands.
Anklageschrift gegen People Power Party
Die Staatsanwaltschaft hat eine Klage gegen die Regierungspartei PPP beim Verfassungsgericht eingereicht. Die Partei soll wegen Wahlbetruges aufgelöst werden.
PAD-Führer stellen sich
Die PAD-Führer, angeführt von Sondhi, hörten sich die Vorwürfe an und wurden nach Zahlung einer Kaution auf freien Fuß gesetzt. Den Führern wird nur noch Volksverhetzung und Verstoß gegen das Versammlungsverbot vorgeworfen. Darauf stehen Gefängnisstrafen zwischen drei und sieben Jahren.












