Premier Somchai nach Audienz geknickt, Chalerm wütend

Am Abend waren Gerüchte im Umlauf, daß Somchai das Parlament auflösen werde, doch Somchai wollte nicht kommentieren. Er sagte nur, er habe den König über die politische Lage informiert. Das sei ein ganz normaler Bericht gewesen, wie es jeder Premierminister vor ihm gemacht habe.

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Pro-Regierungs-Demonstrationen

Tausende von Anhängern der Regierung demonstrierten am Abend des 12. Oktober in Bangkok (Foto oben) und beteiligten sich an einer „militärischen Übung“ (Foto unten). AP

Premierminister: Kein Rücktritt, keine Parlamentsauflösung

Er wäre zu diesen Schritten bereit, wenn damit ein Ausweg aus der politischen Krise des Landes gefunden werden könnte. Aber er sei sich nicht sicher, ob bei Rücktritt oder Parlamentsauflösung das Problem beendet werden könne: „Ich bin bereit, mich zu verabschieden, aber wir brauchen erst eine Lösung.“

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PAD verschiebt Demonstration

PAD-Führer Sondhi sagte, an diesem Tag würde Angkana Pradubavut eingeäschert werden. Sie war bei Demonstrationen am 7. Oktober ums Leben gekommen. Die Leute sollen die Möglichkeit haben, an der Zeremonie teilzunehmen. Einen Tag später wird Metee Chartmontri beerdigt, er gilt als mutmaßlicher Autobomber, weil er bei einer Explosion in seinem Fahrzeug starb.

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General Panlop: PAD ein Haufen von Weicheiern

Panlop wurde als Nachfolger von PAD-Führer General Chamlong Simüang gehandelt, und dieser habe ihn geben, sich wieder an den Protesten zu beteiligen, erklärte Panlop. Aber Panlop erteilte Chamlong eine Absage. Er sagte, die Strategie des zivilen Ungehorsams trage keine Früchte, die PAD müsse hart durchgreifen, so wie es Panlop zuvor vorgeschlagen habe.

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Armeechef will nicht putschen, PAD stinksauer

Chavalits Vorschlag, einen Militärputsch zu organisieren, konterte Anupong mit den Worten, er könne sich selbst eine Meinung bilden. Chavalit solle sich um seine eigenen Angelegenheiten kümmern, immerhin habe er aus den Gewalttätigkeiten am 7. Oktober die Konsequenzen gezogen und sei zurückgetreten. Chavalit sei wohl verwirrt gewesen, als er einen Putsch forderte.

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PAD-Führer stellen sich

Die PAD-Führer, angeführt von Sondhi, hörten sich die Vorwürfe an und wurden nach Zahlung einer Kaution auf freien Fuß gesetzt. Den Führern wird nur noch Volksverhetzung und Verstoß gegen das Versammlungsverbot vorgeworfen. Darauf stehen Gefängnisstrafen zwischen drei und sieben Jahren.

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