True Cash Pro, eine illegale Kredithai Anwendung in Thailand

True Cash Pro, eine illegale Kredithai Anwendung in Thailand

BANGKOK. True Cash Pro, eine App für einen illegalen Kreditantrag, wurde in Thailand mit Millionen von Baht von ausländischen Investoren betrieben. Die Polizei hat das Operationszentrum der Kredithaie gefunden und bei einer Razzia über 22 Millionen THB auf den Konten eingefroren.

Es gibt mehr als zehntausende Schuldner, die sich ihr Geld aus der illegalen True Cash Pro Anwendung geliehen haben. Der Generalleutnant der Polizei, Piya Uthayo von der Royal Thai Police (RTP), berichtete über die Festnahme einer Gruppe von Verdächtigen im Zusammenhang mit einem Kredithai Antrag namens „True Cash Pro“.

Mit der Anwendung können die Benutzer Geld mit illegalen Zinssätzen ausleihen. Diejenigen, die an einem Darlehen interessiert sind, müssen die Anwendung auf ihre Telefone herunterladen und ihre Daten eingeben.

Untersuchungen haben ergeben, dass True Cash Flow von ausländischen Investoren mit revolvierenden Mitteln von etwa 100 Millionen THB pro Monat angetrieben wird. Der Antrag hat mindestens 10 Bankkonten und das Unternehmen hat seine Basis im letzten Monat 3-4 Mal verschoben, um die Aufmerksamkeit der Polizei zu vermeiden.

Mit dem Antrag wurde ein Inkassounternehmen in Chokchai 4, in der Hauptstadt Bangkok, beauftragt. Jeden Monat werden etwa 5.000 Namen mit einer Zahlung von 580 THB pro Person an das Unternehmen gesendet. Dadurch war das Unternehmen in der Lage ist, die Schulden bei den Kreditnehmern einzutreiben.

Laut den Ermittlungen der Polizei gibt es viele chinesische Bürger, die mit dem Antrag über die True Cash Flow Anwendung verbunden sind. Beamte der Crime Suppression Division (CSD) sammelten Beweise, um insgesamt 7 Haftbefehle beim Bangkok North Municipal Court zu beantragen. Dies schließt die Namen von 2 juristischen Personen ein, deren Beweise sie ebenfalls an das Gericht weiter leiteten.

 

 

Ein Opfer der True Cash Flow Anwendung gab an, über einen Online Link von der Möglichkeit über einen Kreditantrag erfahren zu haben. Das erste Darlehen wurde für 2.500 THB vergeben. Dabei wurde ein Abzug von 500 Baht angewendet und 2.000 THB wurden auf das Konto des Antragstellers überwiesen.

Nach der Rückzahlung des ersten Kredits wurde dem Opfer ein zweiter Kredit für einen höheren Betrag gewährt. Konnte der Kreditnehmer den Betrag nicht rechtzeitig zurückzahlen, erhielt das Opfer bereits kurze Zeit später einen Telefonanruf, in dem er von dem Kredithai und seinen Geldeintreibern bedroht wurde.

Als weiteren Druck auf die Opfer wurde durch die App auch die Kontaktliste seines Mobiltelefon ausgelesen und gespeichert. Die Personen auf dieser Liste erhielten dann ebenfalls Nachrichten über das Darlehen des Kreditnehmers. Dies sollte das Opfer beschämen.

Das Opfer beschloss dann, bei der Polizei einen Bericht über den Antrag der True Cash Flow Anwendung bei dem Kredithai einzureichen. Die Polizei plant, weitere Verdächtige festzunehmen, da die Untersuchung ergeben hat, dass angeblich noch mehr Unternehmen auf ähnliche Art und Weise tätig sind.

 

  • Quelle: INN News