Das Strafgericht hat den ehemaligen Politiker und ehemaligen Massagesalon-Tycoon Chuvit Kamolvisit wegen Verleumdung und Beleidigung des ehemaligen Polizeibeamten Santhana Prayoonrat zu 12 Monaten Gefängnis verurteilt.

Chuvit muss acht Monate ins Gefängnis

BANGKOK. Das Strafgericht hat den ehemaligen Politiker und ehemaligen Massagesalon-Tycoon Chuvit Kamolvisit wegen Verleumdung und Beleidigung des ehemaligen Polizeibeamten Santhana Prayoonrat zu 12 Monaten Gefängnis verurteilt.

Aufgrund seines teilweisen Eingeständnisses verfahrensfördernder Tatsachen wurde die Strafe später auf acht Monate reduziert.

Das Urteil vom Mittwoch folgte einer Beschwerde der Staatsanwaltschaft im Namen von Herrn Santhana. Der Fall basierte auf Äußerungen von Chuvit am 23. November 2022 während einer Live-Übertragung von Voice TV auf YouTube.

Dem Gericht zufolge erhob Chuvit vor Reportern, Fotografen und der Öffentlichkeit wissentlich Anschuldigungen und behauptete, Herr Santhana sei mit Glücksspiel, Fehlverhalten, Unehrlichkeit und gewaltsamer Behinderung von Amtsträgern verbunden.

Das Gericht entschied, dass die landesweit ausgestrahlten Äußerungen Herrn Santhanas Ruf geschädigt, ihn Spott und Hass ausgesetzt und einer Verleumdung durch Werbung gemäß den Abschnitten 328 und 393 des Strafgesetzbuches gleichgekommen seien.

 

Das Strafgericht hat den ehemaligen Politiker und ehemaligen Massagesalon-Tycoon Chuvit Kamolvisit wegen Verleumdung und Beleidigung des ehemaligen Polizeibeamten Santhana Prayoonrat zu 12 Monaten Gefängnis verurteilt.
Das Strafgericht hat den ehemaligen Politiker und ehemaligen Massagesalon-Tycoon Chuvit Kamolvisit wegen Verleumdung und Beleidigung des ehemaligen Polizeibeamten Santhana Prayoonrat zu 12 Monaten Gefängnis verurteilt.

 

Zuvor war Chuvit von der Strafkammer des Obersten Gerichtshofs für Personen in politischen Ämtern zu einer einmonatigen Haftstrafe verurteilt worden, weil er der Nationalen Antikorruptionskommission vorsätzlich eine falsche Vermögens- und Haftungserklärung vorgelegt hatte. Die Strafe wurde am 21. Juli 2020 verbüßt.

Innerhalb von fünf Jahren nach Verbüßung dieser Strafe beging der Angeklagte die aktuelle Straftat.

Nach dem Urteil reichte Chuvit einen Antrag auf Freilassung gegen Kaution bis zur Berufung ein, unterstützt durch eine Kaution von 30.000 Baht. Das Gericht genehmigte die Freilassung.

 

  • Quelle: Bangkok Post