MAE SOT. Die Thailändische Armee feuert Warnschüsse ab, nachdem myanmarische Granaten die Grenze zu Thailand überquert haben. Fünf 60-mm-Mörsergranaten aus den Kämpfen in Myanmar sind im thailändischen Bezirk Mae Sot eingeschlagen.
Bei dem grenzüberschreitenden Beschuss wurde ein Wohnhaus beschädigt und zwei Personen auf thailändischem Gebiet verletzt.
Als Reaktion darauf feuerte die thailändische Armee vier 120-mm-Rauchgranaten zur Warnung in Richtung des Konfliktgebiets ab.
Als Reaktion auf einen Grenzzusammenstoß, bei dem fünf Mörsergranaten in Mae Sot einschlugen, Sachschaden verursachten und zwei Zivilisten verletzten, ordnete Bangkok den Einsatz von 120-mm-Rauchgranaten an.
Der Kommandeur der 3. Armeeregion, Generalleutnant Worathep Boonya , bestätigte, dass die thailändischen Streitkräfte heute den Befehl zum Abfeuern von Vergeltungs-Rauchgranaten erhalten haben, nachdem es bei Kämpfen zwischen Regierungstruppen Myanmars und ethnischen Minderheitsgruppen gegenüber der Provinz Tak zu einem Einschlag von Munition auf thailändischem Territorium gekommen war.
Generalleutnant Worathep gab bekannt, dass die Task Force Rajamanur, die unter der Naresuan-Streitmacht operiert, heute Morgen die Entdeckung von fünf 60-mm-Mörsergranaten gemeldet hat, die die Grenze überquert hatten und auf thailändischer Seite in der Nähe des Bezirks Mae Sot einschlugen.
Nach Erhalt des Berichts holte der Kommandant umgehend die Genehmigung des Oberbefehlshabers der Königlich Thailändischen Armee für eine Reaktion ein und erhielt diese. Die Einsatzgruppe feuerte daraufhin vier 120-mm-Rauchgranaten in Richtung des Konfliktgebiets ab.
„Die allgemeine Lage wird nun als normal bezeichnet“, erklärte Generalleutnant Worathep.
Thailändische Armee feuert Warnschüsse ab, nachdem myanmarische Granaten die Grenze überquert haben.

Bei dem grenzüberschreitenden Beschuss wurde ein Wohnhaus beschädigt und zwei Personen auf thailändischem Gebiet verletzt.
Als Reaktion darauf feuerte die thailändische Armee vier 120-mm-Rauchgranaten zur Warnung in Richtung des Konfliktgebiets ab.
Erste Einschätzungen bestätigten, dass die Splitter der einfliegenden Mörsergranaten ein Wohnhaus auf der thailändischen Seite beschädigt haben.
Zwei Staatsangehörige Myanmars – eine Frau und ein Kind – wurden ebenfalls verletzt. Beide wurden umgehend medizinisch versorgt und befinden sich Berichten zufolge in einem stabilen Zustand.
Der Kommandant schloss mit der strikten Anweisung an die Task Force Rajamanur, die Grenzregion streng zu überwachen und der Sicherheit und dem Schutz der dort lebenden thailändischen Staatsbürger höchste Priorität einzuräumen.
- Quelle: The Nation Thailand