PHUKET. Der Gesamtschaden an den 22 Schnellbooten, die gestern Morgen (7. Januar) bei einem Großbrand am Pier der Chalong-Bucht in Phuket zerstört wurden, beläuft sich auf rund 38 Millionen Baht. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Forensiker untersuchen die Ursache eines Großbrandes, bei dem gestern Morgen (7. Januar) am Pier der Chalong Bay in Phuket 22 Schnellboote zerstört wurden. Der Gesamtschaden wird auf 38 Millionen Baht geschätzt.
Phukets Gouverneur Nirat Pongsitthaworn lobte alle Einsatzkräfte für die schnelle Bekämpfung des Brandes; der Betrieb an diesem stark frequentierten Pier sei wieder normal.
An diesem Pier warteten über tausend Boote darauf, ihre Dienste anzubieten, und ein Versäumnis, die Situation schnell unter Kontrolle zu bringen, hätte dies Auswirkungen auf die Tourismusbranche von Phuket haben können.
Die Gemeinde Chalong treibt die Aufräumarbeiten in dem Gebiet voran, einschließlich der Beseitigung von Wrackteilen, Asche und Ölverschmutzungen. Die Arbeiten müssen innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen sein, um die Umweltauswirkungen zu minimieren und die Sicherheit auf See zu gewährleisten.
Darüber hinaus haben das Provinzbüro der Versicherungskommission Phuket, Polizeibeamte und das Katastrophenschutzbüro der Provinz Phuket ihre Bemühungen koordiniert, um eine Meldestelle für Versicherungsansprüche einzurichten und den Betroffenen Hilfe zu leisten.
Der stellvertretende Gouverneur von Phuket, Adul Chuthong, erklärte, er habe nach Bekanntwerden des Brandes umgehend die zuständigen Behörden angewiesen, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Erste Ermittlungen, basierend auf Zeugenaussagen und Berichten lokaler Beamter, deuten darauf hin, dass das Feuer durch eine Explosion und einen Brand auf einem Schnellboot ausbrach. Funken griffen dann durch den Seewind auf andere, in der Nähe liegende Schnellboote über. Das Feuer breitete sich rasch aus und zerstörte 22 dieser Boote.

Während des Brandes mobilisierten Rettungskräfte zusammen mit Katastrophenschutzpersonal der Gemeinden Chalong, Rawai, Wichit und Karon sowie des Pearl Centre der Provinzverwaltung Phuket und anderer zuständiger Behörden Feuerwehrfahrzeuge und Feuerwehrleute, um den Brand umgehend mit Wasser zu bekämpfen. Sie setzten auch andere Methoden ein, darunter das Durchtrennen der Ankerleinen und das Trennen der Boote, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Leider behinderte die Ebbe die Löscharbeiten.
Darüber hinaus wurde die Schifffahrtsbehörde von Phuket angewiesen, Schaum bereitzustellen, um die Ausbreitung von Öl im Meer zu verhindern.
- Quelle: Thai News Room