BANGKOK. Die USA verbieten die Einfuhr von Meeresfrüchten aus Vietnam und öffnen damit die Tür für thailändische Exporteure.
Die USA werden ab dem 1. Januar 2026 die Einfuhr von Meeresfrüchten aus zwölf wichtigen vietnamesischen Fischgründen verbieten, da diese die Standards des Marine Mammal Protection Act nicht erfüllen.
Dieses Verbot dürfte eine Angebotslücke auf dem US-Markt verursachen, insbesondere bei Thunfisch, Tintenfisch und Krabben, was für thailändische Exporteure eine strategische Chance darstellt, ihren Marktanteil zu erhöhen.
Thailand ist aufgrund seiner strengen Fischereivorschriften gut aufgestellt, um diese Lücke zu füllen, aber seine Exporteure müssen eine sorgfältige Dokumentation und Rückverfolgbarkeit der Lieferkette gewährleisten, um die strengen US-Umweltauflagen zu erfüllen.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2026 wurde der Export von Fischereierzeugnissen aus zwölf wichtigen vietnamesischen Fischereigebieten in die Vereinigten Staaten offiziell ausgesetzt.
Diese Unterbrechung folgt auf eine formelle Entscheidung der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), die Vergleichbarkeit dieser Regionen zu verweigern, da sie die strengen Standards des Marine Mammal Protection Act (MMPA) nicht erfüllen.
Laut einer strategischen Analyse des Thai Trade Centre in Ho-Chi-Minh-Stadt markiert diese Durchsetzung eine bedeutende Veränderung in der Wettbewerbslandschaft des US-amerikanischen Fischmarktes.
Kurzfristig dürfte die Aussetzung ein erhebliches Angebotsdefizit verursachen, insbesondere bei Rohstoffen, bei denen Vietnam traditionell einen dominanten Marktanteil innehatte, wie Thunfisch, Tintenfisch und Krabben.
Diese Marktlücke bietet anderen regionalen Exporteuren, allen voran Thailand, ein strategisches Zeitfenster, um einzusteigen und sich einen größeren Anteil am US-Markt zu sichern.
Über die unmittelbaren wirtschaftlichen Auswirkungen hinaus signalisiert dieser Schritt, dass sich Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards von optionalen technischen Details zu obligatorischen strukturellen Säulen des Welthandels entwickelt haben.
Für thailändische Betreiber von inländischen Dienstleistungen stellt die US-Maßnahme sowohl eine lukrative Chance als auch eine wichtige politische Warnung dar.
Thailand ist gut aufgestellt, um seinen robusten Fischereiregulierungsrahmen und die Einhaltung internationaler Überwachungsstandards zu nutzen, um das Vertrauen amerikanischer Importeure zu stärken.
Die Analyse warnt jedoch davor, dass das Risiko zunehmend strengerer Umweltauflagen weiterhin hoch ist.
Um den künftigen Marktzugang zu sichern, müssen thailändische Exporteure der sorgfältigen Dokumentation, einschließlich Zulassungszertifikaten (COA), höchste Priorität einräumen und die vollständige Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferkette gewährleisten.
Die Auswirkungen erstrecken sich auch auf thailändische Unternehmen mit Direktinvestitionen oder Niederlassungen in Vietnam.

Die USA werden ab dem 1. Januar 2026 die Einfuhr von Meeresfrüchten aus zwölf wichtigen vietnamesischen Fischgründen verbieten, da diese die Standards des Marine Mammal Protection Act nicht erfüllen.
Auch wenn diese Unternehmen unmittelbar mit Produktions- und Exportherausforderungen konfrontiert sein mögen, bietet die Situation langfristig eine strategische Chance, Technologietransfers voranzutreiben und nachhaltige Managementpraktiken umzusetzen.
Indem thailändische Investoren die vietnamesische Fischerei bei der Einhaltung der MMPA-Anforderungen unterstützen, können sie eine entscheidende Rolle bei der Modernisierung der regionalen Fischereiindustrie spielen.
Letztlich unterstreicht diese Entwicklung die dringende Notwendigkeit für den thailändischen Fischereisektor, sich von einem preisgetriebenen Wettbewerb hin zu einer Strategie zu bewegen, die auf hohen Standards und Nachhaltigkeit basiert – den neuen wesentlichen Faktoren für die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Markt.
- Quelle: The Nation Thailand