Das thailändische Militär hat Ban Nong Ya Kaew in der Provinz Sa Kaeo mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen befestigt, darunter Stacheldrahtzäune, Schützengräben und Panzer, als Teil der laufenden Bemühungen, das Gebiet zu sichern und sich auf zukünftige Operationen vorzubereiten.

Thailand verstärkt die Verteidigungsanlagen in Ban Nong Ya Kaew und bereitet sich auf zukünftige Operationen vor

SA KAEO. Das thailändische Militär hat Ban Nong Ya Kaew in der Provinz Sa Kaeo mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen befestigt, darunter Stacheldrahtzäune, Schützengräben und Panzer, als Teil der laufenden Bemühungen, das Gebiet zu sichern und sich auf zukünftige Operationen vorzubereiten.

Am Donnerstag begleitete Generalmajor Winthai Suvaree , Sprecher der Königlich Thailändischen Armee, lokale und internationale Medienvertreter nach Ban Nong Ya Kaew in der Provinz Sa Kaeo, um sich ein Bild von den Folgen einer Militäroperation zur Durchsetzung der territorialen Souveränität Thailands zu machen. Das Gebiet, in dem sich einst illegale kambodschanische Siedlungen auf thailändischem Territorium befanden, wurde nach einer Militäroperation geräumt, bei der 42 Häuser und 6 Hütten, insgesamt 48 Gebäude, erfolgreich abgerissen wurden.

Oberst Chainarong Kasi , Kommandeur der Spezialeinsatzgruppe 12, berichtete, dass die Operation anfänglich auf Schwierigkeiten stieß. Obwohl das Gebiet zurückerobert wurde, war es aufgrund heftigen Artilleriefeuers aus Kambodscha zunächst nicht gesichert. Dies veranlasste die thailändischen Streitkräfte, sich auf eine sicherere Position zurückzuziehen und die Region als umkämpftes Gebiet zu verstärken. Im Anschluss an die Operation erlangte Thailand erfolgreich die Kontrolle über das Gebiet und hat die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Dazu gehören die Errichtung von Stacheldrahtzäunen, die Aufstellung von Schiffscontainern und der Bau von drei Schützengräben, die von Panzern unterstützt werden. Zusätzlich wurden weitere Straßen gebaut, um das Gebiet noch besser abzusichern.

„Wir sind für künftige Einsätze bestens gerüstet. Sollte es erneut zu Gefechten kommen, sind wir bereit, egal wie viele Schüsse nötig sind“, sagte Oberst Chainarong.

Er merkte außerdem an, dass kambodschanische Staatsangehörige versucht hatten, in das Gebiet zurückzukehren, angeblich um persönliche Gegenstände aus den beschädigten Häusern zu bergen. Diese Personen wurden festgenommen und der Polizei zur weiteren Strafverfolgung übergeben.

Oberst Chainarong klärte die jüngste Kontroverse um den angeblichen Einsatz eines thailändischen Militärlastwagens in einem kambodschanischen Medienbeitrag auf. Am Tag des Vorfalls transportierte der Lastwagen Sandsäcke und Stacheldraht zur Sicherung des Gebiets. Berichten zufolge fuhr der Lastwagen schnell und verließ das Gebiet, was zu einer Eskalation der Spannungen mit Kambodscha und schließlich zu einem Schusswechsel von kambodschanischer Seite führte. Der Fahrer musste das Fahrzeug zurücklassen, um zu fliehen. Derzeit laufen Gespräche über die Rückgabe der militärischen Ausrüstung und der Vorräte.

 

Das thailändische Militär hat Ban Nong Ya Kaew in der Provinz Sa Kaeo mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen befestigt, darunter Stacheldrahtzäune, Schützengräben und Panzer, als Teil der laufenden Bemühungen, das Gebiet zu sichern und sich auf zukünftige Operationen vorzubereiten.
Das thailändische Militär hat Ban Nong Ya Kaew in der Provinz Sa Kaeo mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen befestigt, darunter Stacheldrahtzäune, Schützengräben und Panzer, als Teil der laufenden Bemühungen, das Gebiet zu sichern und sich auf zukünftige Operationen vorzubereiten.

 

Oberst Chainarong erklärte, dass das kambodschanische Militär angesichts der sich zuspitzenden Lage mit dem Ausheben zusätzlicher Schützengräben begonnen habe. Diese Verteidigungsanlagen seien jedoch nicht so robust wie die Thailands und wiesen nicht dieselbe Infrastrukturqualität auf. Das Grabensystem in Kambodscha wirke eher improvisiert, wobei die Zickzack-Formationen möglicherweise auf die Besorgnis über einen möglichen Vormarsch Thailands in umstrittene Gebiete hindeuten.

In Ban Nong Ya Kaew wird die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen kambodschanischen Angriffs auf thailändische Streitkräfte als gering eingeschätzt. Die Region verfügt über starke Verteidigungsstellungen und ist mit Infanterie- und Panzereinheiten befestigt, wodurch ein guter Schutz gewährleistet ist. Thailand bleibe jedoch wachsam und sei auf jeden zukünftigen Angriff vorbereitet, so der Sprecher.

Lokale Hilfsmaßnahmen: Entschädigung für betroffene Anwohner

Der Bezirksvorsteher von Khok Sung, Naris Palakawong Na Ayutthaya, erörterte die laufenden Hilfsmaßnahmen für die vom Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha Betroffenen. Bewohner, deren Häuser beschädigt wurden und deren Schäden unter 49.500 Baht lagen, wurden bereits entschädigt. Die Auszahlung der Gelder erfolgte bis zum 31. Januar 2026. Für Objekte mit höheren Schäden wurden bereits Mittel aus dem Büro des Premierministers bewilligt. Morgen findet ein Treffen mit den Betroffenen statt, um die Auszahlungskriterien zu erläutern und die ordnungsgemäße Auszahlung sicherzustellen.

Er bestätigte, dass die Entschädigung auf Grundlage der tatsächlichen Schadensbewertung erfolgen werde. Zehn Immobilien seien von Schäden in Höhe von über 230.000 Baht betroffen. Die betroffenen Anwohner erhalten Unterstützung vom Roten Kreuz und gegebenenfalls weitere Hilfen der Provinz.

 

  • Quelle: The Nation Thailand