Führende Thailänder Wirtschaftsvertreter fordern die sofortige Bildung einer stabilen Regierung, um die sich verschärfende Krise der Lebenshaltungskosten zu bewältigen und das Vertrauen der Investoren wiederherzustellen. Die Dringlichkeit ergibt sich aus einer nationalen Schuldenkrise, bei der die Gesamtverschuldung der privaten Haushalte 104 % des BIP erreicht hat, was die Kaufkraft im Inland stark beeinträchtigt hat.

Thailändische Wirtschaftsführer fordern von der Regierung sofortiges Handeln gegen die 104%-Schuldenkrise

BANGKOK. Führende Thailänder Wirtschaftsvertreter fordern die sofortige Bildung einer stabilen Regierung, um die sich verschärfende Krise der Lebenshaltungskosten zu bewältigen und das Vertrauen der Investoren wiederherzustellen.

Die Dringlichkeit ergibt sich aus einer nationalen Schuldenkrise, bei der die Gesamtverschuldung der privaten Haushalte 104 % des BIP erreicht hat, was die Kaufkraft im Inland stark beeinträchtigt hat.

Der Verband der thailändischen Industrie hat einen Notfallplan für die neue Regierung entworfen, der unter anderem die Rettung von KMU, den Schutz von Exporteuren und die Eindämmung des Zustroms billiger ausländischer Waren vorsieht.

Auch Wirtschaftsführer fordern vom neuen Kabinett Integrität, die Umsetzung einer „Null-Korruptions“-Politik und den Abbau bürokratischer Hürden.

Führende Vertreter der Wirtschaft fordern ein „professionelles Wirtschaftsteam“, um kleine und mittlere Unternehmen zu retten und das Vertrauen wiederherzustellen, da die Staatsverschuldung ein erschreckendes Ausmaß von 104 % des BIP erreicht hat.

Thailands führende Wirtschaftsverbände haben der politischen Klasse des Landes ein gemeinsames Ultimatum gestellt und die rasche Bildung einer stabilen Regierung gefordert, um die sich verschärfende Krise der Lebenshaltungskosten zu bekämpfen und das Vertrauen der Investoren wiederherzustellen.

Dr. Poj Aramwattananont , Vorsitzender der Thailändischen Handelskammer (TCC), begrüßte den ordnungsgemäßen Ablauf der Parlamentswahlen 2026, warnte jedoch davor, dass jede Verzögerung bei der Bildung eines Kabinetts katastrophale Folgen haben könnte.

Angesichts der zunehmenden geopolitischen Spannungen und der Instabilität an den Grenzen argumentierte Dr. Poj, dass Thailand eine Regierung mit einem „umfassenden Mandat“ benötige , um staatliche Investitionen freizusetzen und wirtschaftliche Impulse zu setzen.

„Die Privatwirtschaft wartet auf die offizielle Bestätigung der Ergebnisse“, erklärte Dr. Poj. „Wir brauchen Minister, die sofort einsatzbereit sind – Fachkräfte, die in den Ministerien für Finanzen, Auswärtige Angelegenheiten und Handel sofort durchstarten können.“

 

Führende Thailänder Wirtschaftsvertreter fordern die sofortige Bildung einer stabilen Regierung, um die sich verschärfende Krise der Lebenshaltungskosten zu bewältigen und das Vertrauen der Investoren wiederherzustellen.Die Dringlichkeit ergibt sich aus einer nationalen Schuldenkrise, bei der die Gesamtverschuldung der privaten Haushalte 104 % des BIP erreicht hat, was die Kaufkraft im Inland stark beeinträchtigt hat.
Führende Thailänder Wirtschaftsvertreter fordern die sofortige Bildung einer stabilen Regierung, um die sich verschärfende Krise der Lebenshaltungskosten zu bewältigen und das Vertrauen der Investoren wiederherzustellen.
Die Dringlichkeit ergibt sich aus einer nationalen Schuldenkrise, bei der die Gesamtverschuldung der privaten Haushalte 104 % des BIP erreicht hat, was die Kaufkraft im Inland stark beeinträchtigt hat.

 

Die FTI: Eine Nation unter Schuldendruck

Der Verband der thailändischen Industrie (FTI) hat auf die düstere Realität hingewiesen, mit der die thailändische Bevölkerung konfrontiert ist.

Kriengkrai Thiennukul , Vorsitzender der FTI, merkte an, dass 2026 ein entscheidendes Jahr für das Überleben sei.

Er gab bekannt, dass die Gesamtverschuldung der privaten Haushalte, einschließlich des informellen Kreditsektors, auf etwa 104 % des BIP angestiegen ist.

Dies hat die Kaufkraft im Inland praktisch neutralisiert, sodass viele Bürger nicht mehr in der Lage sind, ihre grundlegenden täglichen Ausgaben zu decken.

Die FTI hat einen Vier-Punkte-Notfallplan für die kommende Regierung vorgelegt:

  • Rettung für KMU: Dringende Maßnahmen sind erforderlich für Unternehmen mit Kreditlinien unter 500 Millionen Baht, bei denen die notleidenden Kredite (NPLs) in alarmierendem Tempo zunehmen.
  • Exportrentabilität: Maßnahmen zum Schutz der Exporteure vor den Auswirkungen eines stärkeren Baht.
  • Liquiditätszugang: Bekämpfung der durch übermäßige Vorsicht der Banken verursachten „Kreditklemme“.
  • Marktschutz: Verschärfte Maßnahmen gegen den Zustrom billiger, minderwertiger Waren – vorwiegend aus China –, die die lokalen Hersteller dezimieren.

Stimmung des CEO: Integrität und Reform

Die jüngste FTI-CEO-Umfrage deutet darauf hin, dass die Unternehmensführer zwar vorsichtig optimistisch hinsichtlich der Wahlversprechen sind, ihre Hauptforderung jedoch Transparenz ist.

ML Peekthong Thongyai , stellvertretender Vorsitzender der FTI, berichtete, dass „Integrität und eine saubere Weste“ die gefragtesten Eigenschaften für das neue Kabinett seien.

Darüber hinaus fordern Führungskräfte eine „Regulierungs-Guillotine“ – eine radikale Beseitigung überflüssiger Bürokratie – und ein „Null-Korruptions“ -Mandat, um die versteckten Kosten der Geschäftstätigkeit in Thailand zu reduzieren.

Die thailändische Börse (SET) hat bereits Anzeichen einer „Stabilitätsrallye“ gezeigt, die die Hoffnung der Anleger widerspiegelt, dass die Bhumjaithai-Partei als wahrscheinliche Führungsmacht der neuen Koalition die politische Kontinuität wahren und die im Wahlkampf versprochenen „Schnellen Großen Erfolge“ erzielen wird.

 

  • Quelle: The Nation Thailand