BANGKOK. Premierminister Anutin Charnvirakul hat das Außenministerium und den Luftwaffenkommandanten angewiesen, Flugzeuge zur Evakuierung von in Iran gestrandeten thailändischen Staatsangehörigen vorzubereiten und alle relevanten Behörden in 24-Stunden-Bereitschaft zu versetzen. Der Befehl wurde am 1. März 2026 angesichts der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten erlassen. Die Regierung erklärte, die Sicherheit thailändischer Staatsbürger in Hochrisikoländern habe oberste Priorität
In einem Facebook-Post vom 1. März um 1:40 Uhr warnte Anutin vor einer wahrscheinlichen Verschärfung des Konflikts im Nahen Osten, der sich auf die Weltwirtschaft, einschließlich Thailand, auswirken könnte. Obwohl Thailand selbst nicht am Konflikt beteiligt ist, wies er darauf hin, dass Tausende thailändische Staatsbürger in Ländern der Region leben und arbeiten. Besonders besorgniserregend seien für ihn der Iran und Israel.
Anutin erklärte, er stimme sich eng mit dem Außenminister und dem Luftwaffenkommandeur ab, um Flugzeuge für die Evakuierung vorzubereiten, wobei der Iran oberste Priorität habe. Das Außenministerium unter Minister Sihasak Puangketkaew habe ein Lagezentrum eingerichtet, um die Entwicklungen zu beobachten und Hilfsmaßnahmen für thailändische Staatsangehörige vorzubereiten. Der Premierminister sagte, er nehme persönlich Berichte entgegen und verfolge die Lage von allen Sicherheitsbehörden.
Er hat das Büro des Premierministers, das Finanzministerium, das Arbeitsministerium, das Gesundheitsministerium, das Verteidigungsministerium und das Innenministerium angewiesen, sich jederzeit zur Unterstützung der Operation bereitzuhalten. Alle Einheiten wurden angewiesen, rund um die Uhr in Bereitschaft zu bleiben. Die Maßnahmen sollen eine schnelle Hilfeleistung und die sichere Rückkehr der betroffenen Bürger gewährleisten.

Der Premierminister räumte ein, dass die Krise die thailändische Wirtschaft, insbesondere in der Erholungsphase, unweigerlich beeinträchtigen werde. Er erklärte, die Regierung werde alle möglichen Maßnahmen ergreifen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Anutin fügte hinzu, seine Regierung werde versuchen, die Krise im Nahen Osten nach Möglichkeit als Chance für Thailand zu nutzen.
ThaiRath berichtete, er habe zugesichert, dass die Regierung alles daransetzen werde, den Erfolg der Evakuierungsmission zu gewährleisten und so schnell wie möglich Ergebnisse zu liefern. Weitere Informationen werden erwartet, sobald die Behörden die Lage vor Ort beurteilen und sich mit den zuständigen Stellen abstimmen.
- Quelle: ASEAN Now, Thairath