BANGKOK. Die Regierung hat trotz des Drucks aus der Privatwirtschaft bekräftigt, dass aus Sicherheitsgründen keine neuen kambodschanischen Wanderarbeiter ins Land gelassen werden.
Arbeitsministerin Treenuch Thienthong erklärte, die Regierung verstehe die von den Unternehmen geäußerten Bedenken hinsichtlich des Arbeitskräftemangels. Frau Treenuch äußerte sich im Anschluss an ein Treffen mit dem Gemeinsamen Ständigen Ausschuss für Handel, Industrie und Bankwesen.
Die Privatwirtschaft hat die Regierung dringend aufgefordert, den Mangel an ausländischen Arbeitskräften, insbesondere aus Kambodscha, zu beheben und gewarnt, dass dieses Problem die Wettbewerbsfähigkeit des Landes beeinträchtigen könnte. Die Beschäftigung kambodschanischer Arbeitskräfte ist nach den Grenzkonflikten zwischen Thailand und Kambodscha im vergangenen Jahr zu einem Streitpunkt geworden.

Arbeitsministerin Treenuch Thienthong erklärte, die Regierung verstehe die von den Unternehmen geäußerten Bedenken hinsichtlich des Arbeitskräftemangels. Frau Treenuch äußerte sich im Anschluss an ein Treffen mit dem Gemeinsamen Ständigen Ausschuss für Handel, Industrie und Bankwesen.
Kambodschanische Arbeiter kehren im Dezember letzten Jahres inmitten anhaltender Grenzkonflikte zwischen Thailand und Kambodscha über einen Kontrollpunkt in der Provinz Sa Kaeo in ihr Heimatland zurück. (Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit)
Frau Treenuch sagte, das Arbeitsministerium habe fünf Grundprinzipien für den Umgang mit kambodschanischen Arbeitnehmern, die sich derzeit in Thailand aufhalten, bekräftigt.
Zunächst diente das Treffen der Regierung als Plattform, um die Bedenken und Empfehlungen des Privatsektors hinsichtlich des Arbeitskräftemangels entgegenzunehmen.
Zweitens wird die Regierung keine neuen kambodschanischen Arbeitskräfte ins Land lassen. Stattdessen wird sie sich auf die Verwaltung der bereits im Land befindlichen Arbeitskräfte mit gültigen Arbeitsgenehmigungen konzentrieren.
Drittens müssen alle kambodschanischen Arbeitnehmer formell registriert sein und über eine eindeutige Arbeitgeberbescheinigung verfügen, die ihr Arbeitsverhältnis mit einem bestimmten Unternehmen bestätigt.
Viertens dürfen alle umgesetzten Maßnahmen die nationale Sicherheit nicht beeinträchtigen. Das Arbeitsministerium wird sich bei der Einführung jeglicher Richtlinien eng mit den Sicherheitsbehörden abstimmen.
Fünftens wurde das Arbeitsministerium angewiesen, strenge und klare Maßnahmen zur kontinuierlichen Überwachung und Regulierung von Wanderarbeitern zu entwickeln.
- Quelle: Bangkok Post