BANGKOK. Eine 57-jährige Frau verlor in Bangkok die Kontrolle über ihr Elektroauto und krachte in ein Nudelrestaurant, ein Tuk-Tuk und einen Supermarkt. Acht Personen, darunter ausländische Touristen, wurden verletzt. Der Unfall ereignete sich spät abends in der Nähe des Kreisverkehrs 13 Hang an der Sip Sam Hang Road in Talat Yot, Bezirk Phra Nakhon. Alle Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht und befinden sich in stabilem Zustand.
Die Polizei der Wache Chana Songkhram rückte zu einem Unfall im Stadtteil Bang Lamphu aus. Das weiße, in Bangkok zugelassene Elektrofahrzeug durchbrach die Glasfassade eines 7-Eleven-Ladens, nachdem es zuvor einen Nudelstand am Straßenrand und ein geparktes Tuk-Tuk gerammt hatte. Die Fahrerin, Frau Natcha, wurde verletzt und ins Thonburi Bamrungmuang Krankenhaus gebracht.

In dem Supermarkt wurden zwei Frauen im Alter von 45 und 65 Jahren verletzt, als Regale und Waren durch die Gegend geschleudert wurden. Draußen wurden fünf weitere Personen verletzt, darunter drei Thailänderinnen und zwei deutsche Touristinnen, die als Lea Marie (30) und Kyra Maleen (37) identifiziert wurden. Sie wurden zur Behandlung ins Samitivej Chinatown Hospital gebracht.
Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, wie das Auto nach einer schnellen Umrundung eines Kreisverkehrs plötzlich beschleunigt und dann von der Fahrbahn abkommt. Es kollidiert mit einem geparkten Tuk-Tuk, durchbricht den Laden am Straßenrand und kracht in das Geschäft. Die Aufnahmen werden im Rahmen der Ermittlungen ausgewertet.
Die Polizei gab an, die Fahrerin habe behauptet, die Kontrolle über das Fahrzeug verloren zu haben. Die Unfallursache ist jedoch noch unklar. Die Ermittler prüfen, ob ein technischer Defekt oder Fahrlässigkeit der Fahrerin den Unfall verursacht hat. Weitere Befragungen sind erforderlich. Auch Spurensicherungsteams wurden zur Untersuchung des Fahrzeugs hinzugezogen.
Die Daily News berichtete, dass Versicherungsvertreter den Unfallort besichtigt und bestätigt haben, dass alle Schäden, einschließlich der Schäden an den Geschäften und dem Tuk-Tuk, übernommen werden. Alle Verletzten haben gemäß dem thailändischen Gesetz zum Schutz vor Verkehrsunfällen Anspruch auf eine medizinische Versorgung von bis zu 80.000 Baht. Zusätzlich ist mit weiteren Entschädigungen durch freiwillige Versicherungen zu rechnen.
- Quelle: ASEAN Now, Dailynews