Ihm wird vorgeworfen, seine Macht mißbraucht und seine Familie durch Vergabe von Mobiltelefonlizenzen begünstigt zu haben.
Gegendemonstranten machen mobil
Die Pro-Regierungs-Demonstranten sollen auch nach Bangkok gebracht werden, falls die PAD ihre Proteste nicht aufgibt. In Bangkok selbst sollen seitens der Regierung Unterstützer für die DAAD rekrutiert werden, die Democratic Alliance Against Dictatorship (Demokratische Allianz gegen Diktatur). Diese hat zwischenzeitlich am Sanam Luang Stellung bezogen.
Eisenbahnerstreik: Vorstand gibt auf
Anstatt die „kranken“ Eisenbahngewerkschafter zu feuern, gab der Vorstand der staatlichen Eisenbahngesellschaft SRT auf und trat geschlossen zurück.
Bombenexplosion nahe Demonstranten
Ein Polizeioffizier inspiziert eine Polizeibude für Verkehrspolizisten an der Pracha Kasem-Kreuzung auf der Krungkasem Road. Die Bombe explodierte in den Morgenstunden des 1. September. Verletzt wurde niemand. tn
Polizei: Nur noch mit Wattebausch gegen Demonstranten
Polizeioberst Jongrak Chuthanon, Polizei-Vize und nach Versetzung des Chefs nun kommissarischer Polizeichef, teilte am 1. September mit, die Polizei werde ab sofort nur noch mit Schilden ausgerüstet sein, wenn sie gegen Demonstranten vorgeht. Schlagstöcke und andere Waffen sind nicht mehr erlaubt.
Hornberger Schießen: Sondersitzung von Abgeordneten und Senatoren
Die elfstündige Sondersitzung beschloß Samak mit den Worten, er werde am demokratischen Weg festhalten und nicht zurücktreten.
Keine Züge, kein Strom, kein Wasser – Wird der Süden abgeriegelt?
Der PAD-Koordinator für den Süden, Sunthorn Rakrong, sagte gegenüber Journalisten, er habe die Macht, die Flughäfen Hat Yai, Phuket, Surant Thani, Krabi, Samui, Nakhon Sri Thammarat und Trang zu schließen. Wenn die PAD es wünsche, könne sie auch die Straßen in den Norden besetzen, in Höhe der Provinz Prachuab Khiri Khan. Dann wäre der Süden Thailands vom Norden komplett abgeriegelt.
Zu unbarmherzig: Bangkoker Polizeichef versetzt
Der Befehl kam nur einen Monat vor seiner Beförderung zum Assistenten des nationalen Polizeichefs.
General Songkitti neuer Oberster Befehlshaber
Der mächtigste Mann im thailändischen Militär, General Anupong Paochinda, bleibt Armeechef.
Tausende Touristen von PAD-Protesten betroffen
Die Tageszeitung „The Nation“ beruft sich auf den in Großbritannien erscheinenden Guardian und berichtete, daß rund 15 000 Briten auf Phuket ihre Heimreise nicht antreten konnten.
Thais verreisen nicht mehr innerhalb Thailands
Tausende von Reisenden wurden auch an Fahrten gehindert, weil die Flughäfen im Süden blockiert waren und die Eisenbahnen nicht fahren.
Samaks Fernsehansprache ein Rundumschlag
Zunächst dementierte Samak, daß er nach seiner Audienz beim König eine Pressekonferenz abhalten wollte. Dies sei eine Erfindung der Medien gewesen, die falsche Schlüsse gezogen habe. Ferner habe er nicht geplant, an dem Treffen und der anschließenden Pressekonferenz der Koalitionspartner teilzunehmen.
Parlament: Wie ein Flüchtlingslager
Bangkoks Müllmänner, die dort zweimal täglich den Müll einsammeln, beschwerten sich über die Düfte, die über dem Ort hängen.
Zwei Flughäfen weiterhin geschlossen, keine Züge
Eine ähnliche Situation herrscht auf dem Flughafen in Krabi, dort konnten sechs Maschinen seit der Schließung nicht landen. Mitglieder der PAD, die anfangs nur die Straßen zum Flughafen blockierten, stürmten schließlich das Rollfeld. Sie wollen das Flughafengelände erst verlassen, wenn die PAD den Sieg verkündet, d. h. wenn Premierminister Samak zurücktritt.
PAD spricht sich für Demokraten aus
Einer der Führer der PAD, Somkiat Pongpaiboon, sitzt gleichzeitig im Führungsstab der Demokraten und als Abgeordneter im Parlament. Doch der Führer der Demokraten, Abbhisit, gab sich zurückhaltend und meinte, er halte nichts von der Idee, einen nicht gewählten Premierminister zu ernennen. Abhisit gehört zum Kreis derer, die Samak ersetzen könnten.
Premierminister Samak will nicht zurücktreten
Während die politischen Unruhen weitergingen, flog Premier Samak nach Hua Hin, um den König über die Lage zu informieren. Zuvor hatte Samak in Bangkok an einer Zeremonie teilgenommen, um die königliche Familie zu ehren.
40 000 ausländische Firmen sollen überprüft werden
Stichweise wollen Behörden überprüfen, ob ausländische Investoren nicht mehr als 49% der Mehrheit halten. Seit 2006 seien angeblich zwölf Firmen entdeckt worden, deren Anteilsmehrheit möglicherweise von Ausländern gehalten wird. Dazu gehören u. a. Hutchison CAT Wireless Multimedia, Asia Aviation (Thai Air Asia), Carrefour, TescoLotus, Siam City Cement und DHL Logistics. Beweise liegen bisher nicht vor.