Polizei in Ayutthaya rüstet auf und lässt die Beamten in Bangkok „alt“ aussehen

Während in Bangkok immer noch „abschreckende“ „ja-choey-dummy“ Polizisten zur Abschreckung gegen Verbrechen eingesetzt werden, hat man sich in Ayutthaya für die harte Realität entschieden, berichtet die Bangkok Post etwas neidisch.

Ayutthaya hat seit Oktober 2012 eine 12 Mann starke Spezial Einheit ins Leben gerufen. Die kräftig gebauten Männer, tragen schwarze Sonnenbrillen und schwarze Kleidung. Jeder von ihnen ist mit einer Schusssicheren Weste und einem M 16 Sturmgewehr ausgerüstet. Außerdem patrouillieren sie nur in den besonders gefährlichen Gegenden.

Ayutthaya Polizeichef Kon-ek Phetchaiyawet sagte, das Bild des gefährlich aussehenden und gut abgesicherten Beamten schein in der Realität zu funktionieren. „Seit unsere „Crimebuster“ Einheit im Oktober das erste Mal auf die Strasse ging, ist die Zahl der Verbrechen drastisch gesunken. Die Verbrecher sind offensichtlich von der bestens ausgerüsteten Truppe mit ihren Kugelsicheren Westen und den Sturmgewehren abgeschreckt“.

Bevor wir die Truppe hatten, sagte er weiter, wurden täglich zwei bis drei Touristen überfallen. Berüchtigte Gangs warfen Steine auf vorbeifahrende Autos und täglich wurden Diebstähle an Tankstellen und Geschäften gemeldet. Die Strafverfolgungsbehörden in Ayutthaya waren viel zu lax, betonte Pol Maj Gen Kon-ek.

Die „Crimebuster“ Einheit ist in sechs Patrouillen eingeteilt. Jeweils 2 Offiziere patrouillieren zusammen von 9.00 Uhr morgens bis in die frühen Morgenstunden. Dabei wird die Truppe gerade in den besonders anfälligen Gebieten für kriminelle Machenschaften eingesetzt, betonte er. Zu diesen Gebieten gehören Phra Nakhon Si Ayutthaya, Bang Pahan, Uthai, Wang Noi, Phra In Ratte und die Bang Pa-in Polizeistationen.

Die Männer in Schwarz arbeiten direkt an der „Front“, betonte Pol Maj Gen Kon-ek. Dabei reicht das bloße Auftreten der Männer meistens schon aus, um weitere Straftaten zu verhindern. Außerdem habe die Bevölkerung mittlerweile Vertrauen in die Beamten gewonnen und würden jetzt viel eher mit den Beamten zusammenarbeiten und sie mit Tipps über die Verbrecher und Straßengangs versorgen.

Zumindest sprechen die Zahlen eindeutig für diese Truppe, betonte er. Wir hoffen, dass wir in Zukunft weitere Einheiten in anderen gefährdeten Gebieten einsetzen können.