Schon wieder mussten 16 Bezirke im Süden zum Katastrophengebiet erklärt werden

pp Songkhla. Der Süden Thailands kommt aufgrund der aktuellen Wetterlage nicht zur Ruhe. Am Wochenende sorgte ein starker Sturm für Schäden in Millionenhöhe. Der ThailandTIP hatte mehrfach darüber berichtet.

Mit dem Sturm kamen auch schwere Wolkenbrüche, die innerhalb kürzester Zeit zu Überschwemmungen führte. Zehntausende Anwohner mussten ihre Häuser verlassen und Schutz suchen.

In der Provinz Trang wurden bisher drei Todesfälle gemeldet. Hier sollen rund 2.500 Haushalte in 22 Gemeinden vom Hochwasser betroffen sein.

In Songkhla wurden bereits 16 Bezirke zu Katastrophengebieten erklärt. Am Stärksten sind die Gebiete um Ranot, Chana und Sathing Phra von dem Unwetter betroffen.

In Prachuap Khiri Khan wurden im Bezirk Bang Saphan Noi zahlreiche Gemeinde vom Hochwasser überrascht und überflutet. In den tiefer gelegenen Gebieten sorgten plötzliche Sturzfluten dafür, dass das Hochwasser auf bis zu einem Meter anstieg.

In Surat Thani sorgten die starken Regenfälle ebenfalls dafür, dass viele Straßen nicht mehr befahrbar waren. Im Bezirk Tha Chana wurden mehr als 2.000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Selbst höher gelegte Fahrzeuge kamen nicht mehr gegen die Wassermassen an.

In Chumphon sollen die orkanartigen Böen mehr als 100 Häuser und landwirtschaftliche Betriebe beschädigt haben.

In Nakhon Si Thammarat musste der Eisenbahnbetrieb zwischen Laem Tanod und Ron Phibun eingestellt werden. Wie die staatliche Eisenbahngesellschaft (SRT) bekannt gab, standen die Gleise bis zu 20 cm unter Wasser und waren nicht mehr sicher befahrbar. Rund 1.000 Fahrgäste sollen davon betroffen sein und im Süden festsitzen.

Die Medien sprechen von der schlimmsten Naturkatastrophe im Süden Thailands seit dem Tsunami 2004.