Ein Abbild des Buddha in einem Wat in Luang Prabang (Laos).

Thai-Tag in Hamburg

Hamburg. Wer am zweiten Wochenende im Dezember in der Hansestadt ist, oder hinfahren kann, darf sich wieder den jährlichen „Thai-Tag“ am Samstag, 12. Dezember 2015, von 13 bis 18 Uhr vormerken. Im Mittelpunkt steht diesmal ein Symposium über den Buddhismus in Thailand und Laos. Ausgerichtet wird es von der Abteilung für Sprachen und Kulturen Südostasiens im Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg (Edmund-Siemers-Allee 1, Ostflügel, Raum 121) in Verbindung mit der Hamburger Gesellschaft für Thaiistik.

Alle Veranstaltungen sind öffentlich. Der Eintritt ist frei. Prof. Dr. Volker Grabowsky schreibt in seiner Einladung:

„In Thailand und Laos ist der Theravada-Buddhismus die vorherrschende Religion. Mehr als jede andere Religion prägte er über die vergangenen acht Jahrhunderte die Kultur und Gesellschaft der Thai und Lao. Geschichte und Praxis des Buddhismus in Thailand und Laos bilden seit längerer Zeit auch einen Fokus der Forschung an der Abteilung für Sprachen und Kulturen Südostasiens.“

Das Symposium stellt Forschungsergebnisse von Doktoranden und MA-Studenten vor. Der gegenwärtige Hamburger Gastprofessor ผศ.ดร.ประพจน์ อัศววิรุฬหการ
Praphot Atsawawirunhakan („Prapod Assavavirulhakarn“)  von der Chulalongkon-Universität, Leiter der dortigen Fakultät der Künste und einer der bedeutendsten Gelehrten auf dem Gebiet der Buddhismuskunde in Thailand, trägt zur Stimulierung weiterführerender Diskussionen ein Grundsatzreferat vor. Elisabeth Haderer vom Numata-Zentrum Hamburg) eröffnet Einblicke in Schätze der thailändischen buddhistischen Kunst.

Weitere Themen sind die internationalen Beziehungen der buddhistischen Gemeinde in Laos, vorgetragen von Khamvone Boulyaphonh; Lars Brandt beschäftigt sich mit dem, was der bekannte Mönch พุทธทาสภิกขุ Phutthathat Phikkhu („Buddhadasa Bhikkhu“ (1906–1993) zu Marktwirtschaft und Buddhismus gesagt hat, und Bounleuth Sengsoulin referiert über buddhistische Manuskripte aus Luang Prabang.