Freunde begraben einen bewusstlosen Bauarbeiter im Sand um ihm zu helfen

Freunde begraben einen bewusstlosen Bauarbeiter im Sand um ihm zu helfen

Chonburi. Am Donnerstag wurde ein Bauarbeiter von seinen Freunden bis zum Hals im Sand eingegraben, nachdem er auf einer Baustelle in Chonburi bewusstlos zusammen gebrochen war. Sein Freund war davon ausgegangen, dass der Mann auf der Baustelle einen Stromschlag erlitten habe.

Der 56 Jahre alte Herr Khanom Yotchaiphoom erzählte nach dem Vorfall den lokalen Medien, dass sein Freund am Montag seinen Lohn erhalten habe. Daraufhin habe er sich gleich auf den Weg gemacht, um seinen Lohn in Alkohol umzuwandeln. Dabei muss sich sein Freund so heftig über den Alkohol hergemacht haben, dass er erst wieder am Donnerstag auf seiner Arbeitsstelle erschien.

Wie Herr Khanom weiter berichtet, war sein Freund zwar am Donnerstag wieder auf der Baustelle erschienen, allerdings habe er dabei einen sehr unsicheren und taumelnden Eindruck gemacht. Plötzlich sei sein Freund dann gefallen und er sei davon ausgegangen, dass er sich irgendwo einen elektrischen Schlag zugezogen habe.

Er sei daraufhin sofort zu seinem Freund gelaufen, um ihm zu helfen. Laut einer alten Überzeugung habe er seinen Freund dann sofort bis zum Hals mit Sand bedeckt, da er der festen Meinung war, dass dies seinem Freund helfen würde.

Allerdings musste er nach einiger Zeit feststellen, dass die „Sandpackung“ seinen Freund nicht wieder auf die Beine brachte. Erst daraufhin informierte er den Lokalen Rettungsdienst eines Krankenhauses, der kurze Zeit später auf der Baustelle eintraf. Die medizinischen Retter des Burapha Universtäts Krankenhaus begannen sofort mit ihren Wiederbelegungsversuchen, die jedoch bereits zu spät kamen und vergeblich waren. Der Mann wachte aus seinem Koma nicht mehr auf. Die freiwilligen Helfer konnten nur noch den Tod des Bauarbeiters bestätigen.

Er wurde später von der Polizei als der 40 Jahre alte Herr Sakon Chaodorn aus Udon Thani identifiziert. Die Ermittler der Polizei in Saensuk untersuchten den Leichnam des Verstorbenen und konnte dabei aber leine Spuren von Gewalt oder eines Angriffs an seinem Körper feststellen.

Der Leichnam wurde von der Polizei für eine Autopsie freigegeben und in ein entsprechendes Krankenhaus gebracht.

 

  • Quelle: Thai Rath, Thai Visa