Beim Null-Dollar Tourismus, einem seit langem bestehenden Übel in Thailand, lenken chinesische Reiseveranstalter Besucher ausschließlich zu von Chinesen geführten Einrichtungen und berauben so lokale Unternehmen potenzieller Einnahmen. Im Gegensatz dazu setzt Saichons taiwanesische Gruppe auf Opulenz und übernachtet fünf Tage lang in einem Fünf-Sterne-Hotel für satte 100.000 Baht pro Person.

Warum chinesische Touristen Thailand ablehnen: Neue Favoriten enthüllt

BANGKOK / PEKING. Nachdem er sich 26 Jahre lang um chinesische Touristen gekümmert hat, findet sich ein Reiseleiter inmitten einer Revolution wieder, in der Reisende aus Taiwan, Indien und anderen Ländern im Mittelpunkt stehen.

Thailand, das auf ein Wiederaufleben des chinesischen Tourismus nach der Pandemie hofft, steht vor einer unerwarteten Wendung in der Handlung, da insbesondere der Zustrom taiwanesischer Besucher die Erzählung neu gestaltet. Saichon Chounchou betreut jetzt eine 20-köpfige Gruppe taiwanesischer Touristen.

„Jetzt sind meine Kunden Taiwaner. Sie sind Stammkunden und erwirtschaften Einnahmen für viele lokale Gemeinden, im Gegensatz zu vielen Chinesen, die eine Null-Dollar Tour machen.“

Beim Null-Dollar Tourismus, einem seit langem bestehenden Übel in Thailand, lenken chinesische Reiseveranstalter Besucher ausschließlich zu von Chinesen geführten Einrichtungen und berauben so lokale Unternehmen potenzieller Einnahmen. Im Gegensatz dazu setzt Saichons taiwanesische Gruppe auf Opulenz und übernachtet fünf Tage lang in einem Fünf-Sterne-Hotel für satte 100.000 Baht pro Person.

Regierungsdaten zeigen, dass der taiwanesische Zustrom kein Zufall ist: In den ersten zehn Monaten dieses Jahres kamen etwa 585.000 taiwanesische Besucher nach Thailand. Mit einer neuen visumfreien Regelung für taiwanesische Besucher wird diese Zahl voraussichtlich steigen. Allerdings vollzieht sich die allgemeine Wiederbelebung des Tourismus in Thailand nach der Corona-Krise langsamer als erwartet.

Angesichts der Tatsache, dass Bangkok in diesem Jahr 28 Millionen internationale Besucher aufnehmen möchte, verglichen mit dem Höchststand vor der Pandemie von 40 Millionen im Jahr 2019, erscheinen die Prognosen optimistisch. Saichons Beobachtungen spiegeln diese Meinung wider.

„Chinesische Touristen machen sich Sorgen um die Sicherheit in Thailand, und die thailändische Regierung kann einfach nicht entschlüsseln, warum Chinesen nicht mehr so oft kommen wie zuvor.“

 

Beim Null-Dollar Tourismus, einem seit langem bestehenden Übel in Thailand, lenken chinesische Reiseveranstalter Besucher ausschließlich zu von Chinesen geführten Einrichtungen und berauben so lokale Unternehmen potenzieller Einnahmen. Im Gegensatz dazu setzt Saichons taiwanesische Gruppe auf Opulenz und übernachtet fünf Tage lang in einem Fünf-Sterne-Hotel für satte 100.000 Baht pro Person.
Beim Null-Dollar Tourismus, einem seit langem bestehenden Übel in Thailand, lenken chinesische Reiseveranstalter Besucher ausschließlich zu von Chinesen geführten Einrichtungen und berauben so lokale Unternehmen potenzieller Einnahmen. Im Gegensatz dazu setzt Saichons taiwanesische Gruppe auf Opulenz und übernachtet fünf Tage lang in einem Fünf-Sterne-Hotel für satte 100.000 Baht pro Person.

 

Sicherheits-Bedenken

Der Wandel in der Tourismusdynamik ist nicht nur eine Frage der Präferenz, sondern hängt mit Sicherheitsbedenken, wirtschaftlichen Faktoren und sogar negativen Narrativen zusammen, die auf chinesischen Social-Media Plattformen kursieren. Berichte über Sicherheitsbedenken und unerfüllte Erwartungen haben thailändische Beamte dazu veranlasst, Schadensbegrenzung zu betreiben.

Der Vorstoß von Premierminister Srettha Thavisin für eine visumfreie Einreise für chinesische Staatsangehörige war zwar ein mutiger Schritt, brachte aber nicht die erwarteten Ergebnisse. Die Prognosen von vier bis viereinhalb Millionen chinesischen Ankünften in diesem Jahr wurden auf bescheidenere dreieinhalb Millionen bis zum Jahresende revidiert, berichtete Benar News.

Während Thailand mit dieser Achterbahnfahrt im Tourismus zu kämpfen hat, richtet sich der Fokus auf andere potenzielle Märkte. Indien sei mit seinen wachsenden Tourismuszahlen zu einem Hoffnungsträger geworden, sagte Reiseführer Patcharee.

„Wenn die kostenlosen Visa für die Chinesen nicht funktionierten, funktionierten sie für die Inder.“

Trotz der Unsicherheiten bekräftigen Branchenexperten wie Bill Barnett, Geschäftsführer von C9 Hotelworks, die anhaltende Attraktivität Thailands.

„Absolut, dies ist der Beginn eines neuen Zyklus und Thailand bleibt ein beliebtes globales Reiseziel.“

 

  • Quelle: The Thaiger