BANGKOK. Ein britischer Tourist wurde gewarnt, keine thailändischen kritischen Videoclips mehr auf Social-Media Plattformen zu veröffentlichen und sämtliches Material, das er bereits geteilt hat, zu löschen.
Die Touristen Polizei hat einen britischen Touristen vorgeladen und ihn gewarnt, keine thailändischen kritischen Videoclips mehr in den sozialen Medien zu veröffentlichen, andernfalls werde er strafrechtlich verfolgt, teilte die Zeitung Naewna heute (1. Mai) mit.
Pol. Oberstleutnant Suwit Boonyaphen von der Touristenpolizei Mae Hong Son sagte, die von dem britischen Touristen, der nur als Herr Thomas identifiziert wurde, geposteten Videoclips seien sowohl thailändischen öffentlichen als auch privaten Behörden kritisch gegenübergetreten und könnten dem Image des Landes schaden, Missverständnisse hervorrufen und sogar die Sicherheit des Landes gefährden.
Nachdem sie Thomas in einem Haus im Unterbezirk Mae Na Toeng im Bezirk Pai aufgespürt hatte, lud die Touristenpolizei ihn zu einem Gespräch ein, um Verständnis dafür zu schaffen und zu erklären, dass das Posten solcher Clips einen Verstoß gegen thailändisches Recht darstellt.
Der britische Tourist wurde angewiesen, alle von ihm geposteten Clips von YouTube und anderen Social-Media Plattformen zu löschen.

Anschließend wurde er zur Polizeiwache von Pai gebracht, um eine Akte über diesen Vorfall zu erstellen und Ausschnitte als Beweismaterial vorzulegen. Thomas teilte ihm mit, dass er nach thailändischem Recht mit rechtlichen Schritten rechnen müsse, wenn er weiterhin Material poste, das dem Image Thailands schadet.
Ein hochrangiger Beamter im Hauptquartier der Touristenpolizei sagte jedoch, Thomas habe gegen thailändisches Recht verstoßen und ordnete an, dass die gesammelten Beweise zur weiteren Bearbeitung an die Einwanderungspolizei weitergeleitet würden.
- Quelle: Thai News Room