Die nationale Polizei hat pensionierte Beamte und ältere Menschen vor einem Anstieg von Online-Betrugsfällen im Dezember 2025 gewarnt. Die Opfer verloren dabei Summen zwischen Zehntausenden und fast einer Million Baht pro Fall. Die Betrüger geben sich als Beamte aus und verleiten ihre Opfer zur Installation schädlicher Apps. Diese ermöglichen die Fernsteuerung der Mobiltelefone und führen so zu unautorisierten Banküberweisungen.

Polizei warnt Rentner vor App-Betrug, der es auf Rentner abgesehen hat

BANGKOK. Die nationale Polizei hat pensionierte Beamte und ältere Menschen vor einem Anstieg von Online-Betrugsfällen im Dezember 2025 gewarnt. Die Opfer verloren dabei Summen zwischen Zehntausenden und fast einer Million Baht pro Fall. Die Betrüger geben sich als Beamte aus und verleiten ihre Opfer zur Installation schädlicher Apps. Diese ermöglichen die Fernsteuerung der Mobiltelefone und führen so zu unautorisierten Banküberweisungen.

Die Warnung wurde von Generalleutnant Yingyot Thepjamnong, stellvertretender Generalkommissar der Königlich Thailändischen Polizei und Polizeisprecher, ausgesprochen. Er erklärte, Polizeichef General Kittirat Phanphet habe ein proaktives Vorgehen gegen alle Formen von Online-Betrug angeordnet, einschließlich der Unterbrechung von Finanzströmen, Standorten und Netzwerken, sowie der Stärkung des öffentlichen Bewusstseins zur Prävention von Cyberkriminalität.

Laut Daten des Anti-Cyberbetrugszentrums (ACSC) der thailändischen Polizei ist die Lage besonders besorgniserregend für Rentner und Senioren. Allein im Dezember meldeten zahlreiche Rentner im Alter von 60 bis 74 Jahren, dass sie durch Betrug zur Geldüberweisung verleitet wurden. Dies verdeutlicht die besondere Gefährdung dieser Gruppe aufgrund ihrer Ersparnisse und ihrer begrenzten Kenntnisse moderner Technologien.

Polizeigeneralleutnant Yingyot erklärte, dass Kriminelle häufig damit beginnen, auf durchgesickerte persönliche Daten pensionierter Beamter zuzugreifen, darunter vollständige Namen und frühere Regierungsbehörden. Diese Informationen nutzen sie, um Glaubwürdigkeit aufzubauen, wenn sie erstmals – meist telefonisch – Kontakt zu ihren Opfern aufnehmen und sich dabei als Beamte von Behörden ausgeben, die für die Altersversorgung zuständig sind.

Die Betrüger geben sich häufig als Mitarbeiter von Organisationen wie dem Rechnungsprüfungsamt, der Kommission zur Förderung des Wohlergehens von Lehrkräften und pädagogischem Personal, Lehrersparkassen oder Sterbegeldkassen aus. Um Vertrauen zu gewinnen, nutzen sie Vorwände wie die Aktualisierung persönlicher Daten, die Beantragung von Rentenzahlungen, Abfindungen oder Sterbegeld.

 

Die nationale Polizei hat pensionierte Beamte und ältere Menschen vor einem Anstieg von Online-Betrugsfällen im Dezember 2025 gewarnt. Die Opfer verloren dabei Summen zwischen Zehntausenden und fast einer Million Baht pro Fall. Die Betrüger geben sich als Beamte aus und verleiten ihre Opfer zur Installation schädlicher Apps. Diese ermöglichen die Fernsteuerung der Mobiltelefone und führen so zu unautorisierten Banküberweisungen.
Die nationale Polizei hat pensionierte Beamte und ältere Menschen vor einem Anstieg von Online-Betrugsfällen im Dezember 2025 gewarnt. Die Opfer verloren dabei Summen zwischen Zehntausenden und fast einer Million Baht pro Fall. Die Betrüger geben sich als Beamte aus und verleiten ihre Opfer zur Installation schädlicher Apps. Diese ermöglichen die Fernsteuerung der Mobiltelefone und führen so zu unautorisierten Banküberweisungen.

 

Sobald die Opfer überzeugt sind, werden sie dazu gebracht, den Betrüger als Kontakt in LINE hinzuzufügen und die Unterhaltung dort fortzusetzen. Anschließend erhalten die Opfer einen Link zum Herunterladen einer gefälschten Anwendung, die angeblich von einer Regierungsbehörde stammt. Tatsächlich handelt es sich jedoch um Schadsoftware, die zur Fernsteuerung des Telefons dient.

Eine wichtige Taktik besteht darin, Opfer anzuweisen, die Sprache ihrer Banking-App vor der Geldüberweisung auf Englisch umzustellen. Dadurch werden Menüs und Benachrichtigungen für viele ältere Nutzer ungewohnt, was die Wahrscheinlichkeit unbeabsichtigter Transaktionen erhöht, ohne dass die Opfer bemerken, dass Geld überwiesen wird.

Polizeidaten vom Dezember 2025 zeigen individuelle Verluste zwischen Zehntausenden und fast einer Million Baht. Die thailändische Polizei rief Rentner und ältere Menschen zur Wachsamkeit auf und betonte, dass staatliche Stellen Bürger nicht auffordern, Apps zu installieren, Links anzuklicken oder die Sprache ihrer Banking-Apps zu ändern, um Leistungen zu erhalten.

Matichon berichtete, die Polizei riet allen, die Betrug vermuten, sofort aufzulegen und die Informationen direkt über offizielle Kontaktnummern zu überprüfen. Opfer oder Ratsuchende können die Anti-Betrugs-Hotline unter 1441 oder den Notruf unter 191 erreichen; diese sind rund um die Uhr erreichbar.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Die Polizei warnt, dass Betrüger es auf pensionierte Beamte und ältere Menschen abgesehen haben, indem sie durchgesickerte persönliche Daten und gefälschte offizielle Identitäten verwenden.
  • Die Opfer werden dazu verleitet, schädliche Apps zu installieren, die es Kriminellen ermöglichen, Telefone aus der Ferne zu steuern und Bankkonten zu plündern.
  • Die im Dezember 2025 gemeldeten Verluste reichen von Zehntausenden Baht bis zu fast einer Million Baht pro Opfer.

 

  • Quelle: ASEAN Now, Matichon