KHOEN KAEN. Ein Kran, der ein Fertighaus über Stromleitungen transportierte, ließ es auf ein Nachbarhaus fallen und beschädigte es schwer, während ein im Haus eingeschlossener Mann wie durch ein Wunder überlebte.
Ein Kranführer in Khon Kaen ließ ein Fertighaus, das er von einem Grundstück auf ein anderes transportierte, auf ein Nachbarhaus fallen. Glücklicherweise überlebte ein Mann, der sich im Haus befand, als es zerstört wurde, wie durch ein Wunder, berichtete Amarin TV gestern (24. Januar).
Da der Kran nicht in der Lage war, das eine Tonne schwere Fertighaus zu tragen und es gestern um 11 Uhr auf ein anderes Haus fallen ließ, kippte er ebenfalls vom LKW. Der Bauunternehmer und der Bauleiter eilten daraufhin zu dem zerstörten Haus, öffneten ein Fenster und konnten den darin eingeschlossenen Mann retten.
Eine Inspektion ergab, dass das Haus in der Soi Klang Muang 9, abseits der Klang Muang Straße in der Gemeinde Khon Kaen, schwer beschädigt und nun unbewohnbar ist; die Hälfte des Hauses wurde zerstört und Wertgegenstände gingen verloren.
Herr Nakarin Chinbut, 29, berichtete, er habe gerade sein Zimmer verlassen, um sich für seine Nachmittagsschicht fertigzumachen, als sich der Unfall ereignete. Plötzlich hörte er einen lauten, explosionsartigen Knall, und Trümmer und Staub wirbelten um ihn herum auf. Er rief sofort nach seinem Hund, um sich zu vergewissern, dass es ihm gut ging, erhielt aber keine Antwort.
Er versuchte zu entkommen, konnte dies aber nicht und kam erst wieder heraus, nachdem der Bauunternehmer und der Bauleiter ein Fenster aufgehebelt hatten.
Er fügte hinzu, dass er normalerweise in der Nähe des Hauses, wo das Fertighaus eingestürzt war, spazieren gehe und gerade dorthin gehen wollte, um zu überprüfen, ob sein Handy aufgeladen sei. Er glaube, dass ein Amulett von Luang Pho Chana Chanthasaro, das er immer trage, ihm das Leben gerettet habe.
Frau Nipa Hinla, eine Verwandte des Opfers, berichtete, sie habe gerade Wäsche gewaschen, als sie den lauten Knall hörte und sofort hinausstürmte. Da sah sie, dass ihr Haus eingestürzt war. Sie glaubt, dass der Unfall durch einen Fehler des Kranführers verursacht wurde.

Sie vermutet, dass der Kran beim Anheben des schweren Fertighauses über die Stromleitungen abgesenkt werden musste, um das Gewicht zu reduzieren. Außerdem deutet das Videomaterial darauf hin, dass der Kranführer einen Fehler gemacht und dadurch den Schaden verursacht hat.
Ihre größte Sorge gilt der Entschädigung für den entstandenen Schaden und das seelische Leid. Nach dem Vorfall teilte die Kranfirma lediglich mit, dass ihre Versicherung den Schaden begutachten und bewerten würde. Sollte die Entschädigung jedoch gering ausfallen, müsste sie die Reparaturkosten selbst tragen und gleichzeitig bei den Behörden Gerechtigkeit fordern.
- Quelle: Thai News Room