UBON RATCHATHANI. Die thailändische Armee dementiert die Berichte kambodschanischer Medien über einen Angriff nahe Chong An Ma, erklärt, es seien keine Waffen eingesetzt worden, und mahnt zur strikten Einhaltung der Waffenstillstandsrichtlinien des GBC.
Die thailändische Armee hat einen Bericht kambodschanischer Medien, demzufolge thailändische Truppen das Feuer auf kambodschanische Stellungen in der Nähe des Grenzgebiets Chong An Ma eröffnet hätten, als falsch zurückgewiesen. Sie erklärte, es seien keine Waffen eingesetzt worden und forderte beide Seiten auf, die Erklärung des Allgemeinen Grenzkomitees (GBC) strikt einzuhalten.
Falschmeldung kursiert auf Facebook
Am 20. Februar 2026 veröffentlichte ein Facebook-Konto namens TFA/Khmer eine „Eilmeldung“, in der behauptet wurde, thailändische Soldaten hätten einen kambodschanischen Militärposten im Gebiet Chong An Sae, Bezirk Chom Ksan, Provinz Preah Vihear – gegenüber von Chong An Ma im Bezirk Nam Yuen, Provinz Ubon Ratchathani – angegriffen und zwei kambodschanische Soldaten seien verletzt worden.
Antwort der Armee: „Das stimmt nicht“ und birgt die Gefahr von Missverständnissen.
Generalmajor Winthai Suvaree , Sprecher der Königlich Thailändischen Armee, sagte, die Behauptung sei nicht wahr und könne zu Missverständnissen über die Situation an der Grenze führen.
Laut Armeeangaben entdeckte das Zweite Armeegebiet am 20. Februar 2026 gegen 9:30 Uhr zusätzliche kambodschanische Truppen und deren Annäherung an die thailändische Verteidigungslinie im Gebiet Chong An Ma. Thailändische Streitkräfte überwachten die Lage und gaben gemäß den Maßnahmen zur Vermeidung von Zwischenfällen eine Warnung durch Rufe ab, ohne dabei Waffen einzusetzen.
Später erhielten die thailändischen Streitkräfte von kambodschanischer Seite über lokale Koordinierungsmechanismen die Information, dass gegen 10:45 Uhr 5 bis 7 Schüsse gefallen seien und ein kambodschanischer Soldat mit einer Schusswunde am Knie verletzt aufgefunden worden sei.

Die thailändische Seite erklärte, sie habe umgehend eine Rückmeldung gegeben, um zu bekräftigen, dass die thailändischen Streitkräfte keine Waffen eingesetzt hätten, und rief alle Parteien dazu auf, sich an die Erklärung des GBC zu halten – insbesondere nach dem Waffenstillstand innerhalb des jeweils von jeder Seite kontrollierten Gebiets zu bleiben –, um Missverständnisse zu vermeiden und die Sicherheit entlang der Grenze aufrechtzuerhalten.
Die Königlich Thailändische Armee erklärte, Thailand halte sich strikt an Abkommen und militärische Grundsätze und forderte die Medien und die Öffentlichkeit auf, Informationen vor der Weitergabe anhand offizieller Quellen zu überprüfen. Sie warnte davor, dass ungenaue Informationen die Sicherheit und die internationale Ruhe und Ordnung gefährden könnten.
- Quelle: The Nation Thailand