PHUKET. Ein 58-jähriger australischer Tourist starb am Mittwochabend nach einem gewaltsamen Übergriff am Patong Beach in Phuket. Die Polizei nahm am Donnerstag einen 29-jährigen Türken im Zusammenhang mit dem Übergriff fest. Das Opfer erlag seinen schweren Kopfverletzungen; die Polizei warnt, der Vorfall könne dem Tourismusimage schaden
Der Tod des Australiers, der als Alan Roger Joliffe identifiziert wurde, wurde der Polizei am Mittwoch um 23 Uhr gemeldet, nachdem er ins Krankenhaus von Patong eingeliefert worden war, sagte Pol Lt Chanan Mekchai, Ermittlungsleiter der Polizeistation Patong.
Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass der Tourist schwere Kopfverletzungen erlitten hatte, die mit einem gewaltsamen Übergriff vereinbar waren.

Ein Australier ist am Mittwochabend nach einem brutalen Angriff im Patong-Krankenhaus in Phuket gestorben, wie die Polizei mitteilte. (Foto: Achadtaya Chuenniran)
Erste Ermittlungen ergaben, dass das Opfer am Mittwoch gegen 17 Uhr auf der Prachanukhro Road im Tambon Patong des Distrikts Kathu angegriffen worden war.
Umstehende brachten das Opfer eilig ins Patong-Krankenhaus, doch dort wurde um 22:23 Uhr sein Tod festgestellt.
Anschließend alarmierte das medizinische Personal die Polizei, und die Leiche wurde zur gerichtsmedizinischen Untersuchung in das Vachira Phuket Krankenhaus überführt.
Laut Polizeiangaben fuhr der Verdächtige, der nur als Tugay identifiziert wurde, auf einem Motorrad mit Phuket-Kennzeichen und hupte, als er an dem Opfer vorbeifuhr. Das Hupen löste offenbar einen Streit aus. Der Verdächtige hielt daraufhin an, ging auf den Touristen zu und schlug ihm mit der rechten Hand ins Gesicht, woraufhin dieser zusammenbrach, das Bewusstsein verlor und mit dem Kopf hart auf den Boden aufschlug.
Der Verdächtige flüchtete vom Tatort, wurde jedoch aufgespürt und am Donnerstag gegen 4 Uhr morgens zur Vernehmung festgenommen. Er wurde wegen Totschlags angeklagt und dem Provinzgericht Phuket vorgeführt.
Die Polizei hat sich gegen seine Freilassung auf Kaution ausgesprochen.
- Quelle: Bangkok Post